Emma (5;0) & Paul (2;9)

Montag, 23. April 2007

2x2+2

Emma - 3;6 Jahre & Paul - 1;3 Jahre; mit M. - 4 Jahre & R. - ca. 2 ;5 Jahre
Babysitterclub die Zweite. Nachdem ich zunächst Paulchen von seiner Tamu eingesammelt und auf dem Spielplatz etwas aufgetaut hatte (selten ein so reserviertes Kind getroffen!), kam ich ca. 10 Minuten vor Kitaschluss bei Emma an, die sofort forderte, wieder mit M. und R. gemeinsam den Nachmittag zu verbringen: "Wir gehen ins Kakaocafé!" Aaaaha, so ist das also icon_rolleyes. Naja, habe mich dann bereit erklärt, noch die paar Minuten zu warten, bis M.s und R.s Babysitter auch an Land kommen müsste (Frage an M.: "Wann kommt denn die L. immer?" - "Wenn es dunkel ist.") Leider zogen sich die Minuten bedenklich in die Länge. Die Mitarbeiter der Kita waren schon ganz genervt, da sie im Garten am liebsten schon mit einer Besprechung anfangen wollten. Schließlich hatte ich ein Einsehen mit den geplagten Ganztagserzieherinnen und habe Emma und Paul (der seine neuesten motorischen Fähigkeiten auf jeder einzelnen erreichbaren Treppe ausprobieren musste) auf die Straße vor den Kindergarten komplimentiert, wo ich versprach, auf L. zu warten. Als diese dann auch endlich M. und R. herbeigeschafft hatte, ging es los - aber wohin? Zeitlich wieder etwas zu knapp für den Wunschspielplatz der Kinder, volle Windel beim kleinen R., für den der Weg noch dazu recht weit ist mit seinen 2 komma irgendwas Jahren, alles nicht so ideal. Also haben wir uns erstmal auf den Weg zu den beiden anderen Kindern nach Hause gemacht. Schon das hat entsprechend gedauert, denn: auch bei diesen Kindern waren Pusteblumen absolut angesagt, aber glücklicherweise fanden sich auch genug für alle am Wegrand. M., die ihr Fahrrad dabei hatte, klingelte bei jeder und befahl ihrem persönlichen Sammy Emma, die gewünschte Pflanze zu pflücken. Die arme Emma - wurde ganz schön rumkommandiert!
Neben Pusteblumen hat Emma einen toten Feuerkäfer gefunden: "Da ist einer drüber getrampelt." - "Ja, meinst du? Einer hat den totgetreten?" - "Jahaaa!" - "Der arme Käfer..." - "Ja, der wollte nämlich eigentlich noch weiterleben!" icon_neutral
Paul indes versuchte sich auch mit der hohen Kunst des Zu-Fuß-Gehens, lässt sich (noch) bereitwillig dabei an die Hand nehmen und kommt auch schneller voran als so manche andere Einjährige, weil seine Aufmerksamkeit mehr auf die vor ihm laufenden anderen Kinder gerichtet ist (Hinterher! Hinterher!) als auf interessante auf dem Boden befindliche Objekte. Zwischendurch musste ich ihn aber auch ein ganzes Stück tragen (aber er ist noch bedeutend leichter als Céline), weil er nicht mehr in seinem unbequemen Ersatzkinderwagen sitzen konnte (der alte von Emma, sein eigener ist laut Emma "auseinandergebricht"). Dort ist nämlich das Rückenteil nicht mehr neigbar, es stand in Liegeposition, Paul wollte aber natürlich sitzen, daher musste er sich alleine aufrechthalten und sich an den Seiten des Wagens festkrallen. Das war wohl auf die Dauer anstrengend. Irgendwann allerdings, ich habe es gar nicht beobachtet, hat es ihn aber dann umgehauen - als ich das nächste Mal hinschaute, lag er ausgestreckt und schlief icon_sleep. Es würde mich mal interessieren, ob er sich erst hingelegt hat oder ob der Schlaf ihn übermannt und umgekippt hat.
Überhaupt, der Kinderschlaf! Sirenen allerorten (echte und zwei kleine Mädchen), aber Paul schlief und schlief.
Bei M. und R. im Garten war es dann auch angenehm ruhig dafür - und für mich - denn alle anderen Kinder wollten mit L. in die Wohnung, die R. wickeln und Getränke besorgen wollte. Habe schon ein ganz schlechtes Gewissen, dass sie sich dann alleine mit drei Kleinen durchschlagen musste, während ich gemütlich im Garten neben dem schlafenden Paul warten konnte.
Anschließend ging es, nach zeitlichen Fakten klärendem Telefonat mit Pauls und Emmas Vater ("ach, ich soll eigentlich um 6 kommen? Ich dachte immer um halb 7! Dann war ich ja die letzten Mal immer sehr viel zu spät!" ACH TATSÄCHLICH???) in das "Schokoladencafé", bzw. hielten wir es trotz Kinderprotest für angeraten, es uns im Außenbereich einzurichten, da gewisse Lärmpegel die Geduld der anderen Bistrobesucher sicher überstrapaziert hätten. Außerdem, wer will bei dem Sommerwetter schon drin hocken? Paul wachte dann auch sehr pünktlich zur Eisfrage auf (Vanille, Schoko oder Erdbeer). Sein Vater hatte am Telefon gesagt, Paul liebe Eis und es sei eines der drei Wörter, die er sagen könne, also grünes Licht für eine Kugel Schokoeis (die aber zum größeren Teil schmolz, als dass er sie wirklich aß). "Eis" hat er aber nicht gesagt. "Paul, was ist das?" - "Da!" Hm!
Direkt entspannend ist so ein Eiscafé-Besuch mit 4 Kindern, von denen eins sich selbst und mich mit Schokoeis bekleckert, zwar nicht gerade, aber spaßig war es trotzdem. Etwas verspätet machten wir uns dann auf den Heimweg (und ich dumme Nuss hatte auch noch ein schlechtes Gewissen, da der Vater am Telefon meinte, er sei um halb 7 da, und es nun schon viertel vor 7 war), lieferten M. und R. samt ihrem Babysitter ab und - warteten im Garten auf Emmas und Pauls Papa, der natürlich erneut erst um 7 kam icon_wallbash. War diesmal nicht so schlimm, aber am Telefon vor dem Cafébesuch hatten wir uns noch kurz über die zeitliche (Fehl-)Planung unterhalten, er hat sich auch entschuldigt, dass er die letzten Mal dann ja "viel zu spät" gekommen war (als ob eine halbe Stunde zu spät nicht sowieso schon viel zu spät wäre!) und ich denke, wir haben uns jetzt so geeinigt, dass ich ihn explizit montags nochmal anspreche, wenn er absolut pünktlich um 18 Uhr da sein muss. Mal sehen, ob sich das bewährt!

Montag, 16. April 2007

Babysitterclub

Emma - 3;6 Jahre & Paul - 1;3 Jahre
Heute nach drei Wochen kamen mal wieder Emma und Paul in den Genuss meines Abholservices. Oder lag der Genuss doch eher auf meiner Seite? Na egal, jedenfalls hat Paulchen sich wieder nicht beschwert als ich bei seiner Tagesmutter auftauchte (der Ärmste, obwohl eigentlich wöchentlich geplant, kommen bisher doch dauernd zwei Ausfalltermine am Stück dazwischen und er kann sich gar nicht wirklich an mich gewöhnen) und mir sogar schüchtern die Ärmchen entgegengestreckt. Lachen ist allerdings irgendwie noch nicht drin. Nachdem wir die schwierige Frage geklärt hatten, welche Jacke der beiden vorhandenen blauen seine war (am Ende entschied Paul sich doch für eine, von der auch ich glaubte, sie früher schon an Emma gesehen zu haben), konnten wir uns auf den Weg durch den Frühsommer zu seiner Emma machen. In ihrer Kita haben wir dann erstmals die Babysitterin von Emmas liebster Freundin M. angetroffen (von der ich schon des öfteren gehört hatte), die auch gerade M. und ihren Bruder R. abholte. Da Emma und M. sich sowieso immer schwer trennen können, haben wir uns für später auf einem Spielplatz verabredet. Während ich dorthin mit Emma und Paul schonmal zu Fuß gewackelt bin, wollten die anderen erst noch mit dem Bus zu den Kindern nach Hause fahren und etwas essen und später dazukommen. Als wir endlich auf dem Spielplatz ankamen, schlief Paul und Emma hatte keine lange Geduld, auf ihre Freundin zu warten. Also haben wir uns wieder auf den Weg nach Hause gemacht, das in der gleichen Straße liegt wie das von M. und R.. Dort wollten wir dann mal anklingeln, aber ich kannte den Nachnamen der Familie nicht und habe auch nicht damit gerechnet, dass Emma ihn kennt. Sie druckste auch erst rum: ">Die heißt M., M., .... M. S!" Da dieser Name tatsächlich auf einem der Türschilder stand, haben wir also dort geklingelt und wurden gleich freudig empfangen. Hochkommen zu ihnen konnten wir leider nicht, weil Paul im Kinderwagen schlief, und so dauerte es noch etwas, bis wir uns überlegt hatten (denken ist schwierig mit 3 jauchzenden, hüpfenden Kleinkindern im Flur), wohin wir nun zusammen gehen. Spielplatz kam für uns zeitlich nicht mehr in Frage, weil Emmas Vater EIGENTLICH um 18 Uhr nach Hause kommen soll - dazu später mehr. Also haben wir uns entschieden, bei Emma und Paul im Garten zu spielen. Trotz M.s Einwänden ("Der ist ganz klein...winzig ist der!") sind wir dann dort gelandet, wo die beiden Mädchen sich in der Sandkiste, beim Puppenwagenschieben, Rollerfahren (später auch Rad und Bobbycar, die M. und R. unbedingt noch von zu Hause holen mussten) und Streiten vergnügt haben. Paul ist auch langsam aufgewacht, wollte aber zunächst nur kuscheln und essen. Später hat er mir dann erstmals sein neu errungenes Freilauftalent vorgeführt, gerne mit kleinem Puppenbuggy - unglaublich süß icon_liebhab. Emma hingegen entwickelt sich in Anwesenheit ihrer Freundin und dessen kleinem Bruder zu einer kleinen Nervensäge - quatschen tut sie ja auch alleine schon ununterbrochen, aber mit M. und R. brüllt sie eigentlich eher rum und ist auch motorisch kaum zu bremsen. M.s Babysitter bestätigte, dass sich M. auch bevorzugt mit Emma ebenso aufführt und ansonsten besser zu ertragen ist. Mädchen halt - albern, kichern...aber brüllen??? Schön aber war zu sehen, dass Emma ganz und gar nicht mehr so zurückhaltend im Umgang mit anderen ist wie früher. Sie kann sich durchaus durchsetzen - wenn auch mittels Gebrüll - wenn ihr jemand die "Butter vom Brot nehmen" will. Andererseits kann sie aber auch kooperieren, wechselt sich nach Vorschlag unsererseits freiwillig mit jemandem an einem Gerät o.ä. ab, und ist auch bereit, auf ihren Anspruch zu verzichten, wenn der andere bereits uneinsichtig weint (wie etwa Paul, der ja grundsätzlich noch nichts einsieht icon_wink).
So verging der frühe Abend zwar alles andere als ruhig, aber doch geruhsam, denn die Kinder haben sich gut beschäftigt, so dass unsererseits eigentlich nur Aufpassen angesagt war. Vielleicht haben wir ja somit den "Babysitterclub" begründet, denn M. und R. werden montags ebenfalls immer von ihrer Babysitterin abgeholt (bei der es sich glücklicherweise nicht um einen Teenager handelt). Mal sehen, ob wir uns nächste Woche wieder treffen.
Heute jedenfalls wollten die drei ursprünglich bleiben, bis Emmas und Pauls Vater kommen sollte, und dann noch auf den Spielplatz gehen. Aber, wie so oft: Emmas Papa kam und kam nicht an Land. Einmal hatte ich bereits etwas gesagt, von wegen dass wir 18 Uhr ausgemacht haben. Dann hat es einmal überpünktlich geklappt, einmal mit einer halben Stunde Verspätung und heute mit einer ganzen! Ich weiß, dass der Mann viel Arbeit hat und bin auch nicht allzu unflexibel, wenn mir das mal vorher angekündigt wird, aber von der Tagesmutter und von der Kita wird auch erwartet, dass die Kinder pünktlich weg sind - warum wird bei mir einfach davon ausgegangen, dass es nicht so schlimm ist, wenn ich mal später wegkomme?! Da geht es nicht nur um zeitliche Aspekte meinerseits, sondern auch um's Prinzip. Ich werde das nochmal ansprechen müssen. Ich bin ja durchaus zu einer flexibleren Lösung bereit, etwa, dass wir montags mittags nochmal kurz telefonieren und ich ihm sage, ob ich länger bleiben kann und möchte oder nicht. Manchmal mag ich einfach nicht, manchmal habe ich wirklich keine Zeit, und vor allem ist es auch im Umgang mit den Kindern blöd, nicht genau zu wissen, wann der Papa kommt. Hätten wir heute vorher von der einen Stunde Verspätung gewusst, hätten wir z.B. doch noch mit M. und R. auf den Spielplatz gehen können. Man kann die Gestaltung des Nachmittages einfach viel besser planen, wenn man weiß, wieviel Zeit man hat. Es ist total blöd, den Kindern zu sagen "so, wir gehen jetzt nach Hause, Papa kommt ja gleich", man geht, die Kinder murren unter Umständen und denken, ich spinne sie an, wenn Papa dann eben nicht "gleich" kommt und verlieren das Vertrauen in solche Angaben. Kann ja auch mal sein, dass man sie mal damit beruhigen muss, indem man sagt, "alles gut, Papa kommt ja gleich" - und dann funktioniert das nämlich nicht mehr, wenn sie schon wissen, dass der blöde Babysitter das immer sagt und dann stimmt's nicht!

Montag, 26. März 2007

Geschwisterliebe

Emma - 3;5 Jahre & Paul - 1;2 Jahre
Obwohl ich ja immer nicht so für so kurze Abstände zwischen Geschwistern war, muss ich sagen: süß ist es ja! Emma und Paul lieben sich innig icon_reallove. Als ich Paul heute - nach 2 Wochen Pause - von seiner Tagesmutter abholte, verhielt er sich zwar nicht gerade célinemäßig sondern guckte eher wie ein Auto, ließ sich aber bereitwillig von mir anziehen und meckerte mit Zeigen auf seine TaMu erst, als wir gehen wollten. Sie deutete das zwar als "hey, wir haben meinen Rucksack vergessen" (den er heute aber nicht dabei hatte), aber ich denke schon, dass ihm das in dem Moment nicht ganz geheuer war, sich von der einzigen Bindungsperson zu trennen, die nunmal in Reichweite war, und mit mir, an die er sich vielleicht nur dunkel erinnerte, mitzugehen. Aber jedenfalls: als ich ihm erzählte, dass wir nun zusammen Emma abholen, wollte er sofort gehen, zeigte zur Tür und draußen auf den Kinderwagen und war ganz eindeutig sehr erfreut von der Aussicht auf Emma. Auf dem Weg zu ihrem Kindergarten haben wir noch zu zweit einen Abstecher auf einen kleinen Spielplatz gemacht, den er am Ende nicht mehr so gerne verlassen wollte und sich an das Pferdchen klammerte. Und wieder: das Wort "Emma" wirkt Wunder! "Pauli, wollen wir jetzt mit dem Bus zu Emma fahren?" - *Armehochstreck*
Im Kindergarten-Garten endlich wieder mit Emma vereint, wurde erstmal beiderseits gekuschelt, sehr lieb anzuschauen icon_liebhab. Die beiden haben sich wirklich gesucht und gefunden, wenn man das so sagen kann icon_megagrin. Emma geht auch ganz liebevoll mit ihm um, gibt ihm immer von allem etwas ab (na klar, nicht das jeweils beste Stück, sei es Knete oder Keks, aber immerhin ganz freiwillig ohne Aufforderung) und freut sich mit, wenn er lacht.
Im Kindergarten wurde ich übrigens gleich bestürmt, ob wir zu Emmas bester Freundin mit nach Hause gehen könnten. Bei mir schrillten die Alarmglocken, denn das letzte Mal, als Emma mit ihr spielen wollte und ich das nicht erlauben konnte, gab es Geheule ohne Ende. Okay, zugegeben: inzwischen steht fest, ich habe die Sache falsch verstanden. Ich dachte, die beiden kleinen Mädchen meinten, dass Emma mit ihrer Freundin und deren Babysitter zu denen nach Hause geht, also habe ich erklärt, dass das nicht ginge, weil Mama und Papa nichts davon wüssten und ich das nicht entscheiden kann. Ich hätte wohl ihren Papa anrufen können, aber ich hielt die Sache eher für eine spontane Schnapsidee der beiden Zwerge, deshalb habe ich davon abgesehen. Emma hat dann auch kein weiteres Theater gemacht. Die andere Babysitterin meinte noch, dass Emmas und Pauls Eltern sowieso "später" noch vorbeikommen würden icon_confused (wann "später"? Wenn Emmas Mutter um 20Uhr zu Hause ist?) Etwas erhellt wurde die Geschichte, als Emma mir nachher ganz nebenbei erzählte, dass ihre Freundin heute Geburtstag hätte. Die komplette Auflösung folgte aber erst am Abend, als Emmas Papa nach Hause kam und gleich fragte: "Na, wart (schreibt man das mit t??) ihr denn noch bei [Emmas Freundin]?" Emma wortwörtlich und sehr wichtig: "Nein, weil Malin konnte das nicht entscheiden!" icon_jumpgrin. Tja, vielleicht sollte man den Babysitter von solchen Sachen auch mal vorher in Kenntnis setzen, dann kapier' ich das auch und gehe brav mit (Emma alleine hätte ich sowieso schonmal gar nicht unabgesprochen mitgehen lassen, aber offenbar sollten wir wohl sowieso alle mitkommen). Schwamm drüber, am besten SpongeBob, den liebt Emma.
Auf dem Nachhauseweg liegt noch ein Spielplatz, aber dort war es wirklich schon nicht mehr feierlich - voll vom Rand (die tratschenden Mütter) bis zur Mitte (Kinder in drei Dimensionen auf, unter und im Gerüst) und rundherum (jede Menge Kinder mit Fahrrädern). Wir haben dann auch mehr zugeguckt, als dass wir irgendwo wirklich drankamen. Paul kriegt auch immer leicht Panik, wenn er auf irgendwas draufklettert, da oben dann aber allein unter einer Horde Fünfjähriger sitzt und uns aus den Augen verliert. Übrigens kann er jetzt ein paar Schritte alleine laufen, bevorzugt aber die helfende Hand, besonders im Sand. Mit sprachlichen Äußerungen ist noch nichts, ich glaube, nicht mal seine Eltern spricht er an. Emma hatte das damals schon besser drauf, aber dafür war sie motorisch sehr vorsichtig, wo Paul ein kleiner angstfreier Rabauke ist. Geschwister, aber Individuen.

P.S. (5 Minuten später): Habe vergessen, dass ich erzählen wollte, dass Emma zwar nur bis drei sicher zählen kann ("eiiiins, zweiiii, drei, sechssiebenacht..."), dafür aber einige Buchstaben schon erkennt und weiß: "P wie Paul, E wie Emma, T wie [Vorname von Papa]!"

Mittwoch, 7. März 2007

Schön war's...

Emma - 3;5 Jahre & Paul - 1;2 Jahre
...gestern und vorgestern mit Emma und Paul. Sieht so aus, als wenn ich mich erst wieder etwas "einarbeiten" musste, denn zugegeben hatte ich in den letzten Wochen immer nicht soooo die Riesenlust, zu den beiden zu gehen. Aber wie gesagt: jetzt habe ich wieder Spaß icon_megagrin.
Vorgestern habe ich die beiden wie immer montags von der Tagesmutter und dem Kindergarten abgeholt, ab jetzt aber Paul immer zuerst, weil Emma vom Kiga erst noch in die musikalische Früherziehung geht und somit erst später abgeholt werden kann. Und ich finde es gar nicht schlecht, mit Paul etwas Zeit alleine verbringen zu können. Wir lernen uns besser kennen und ihm tut ein bisschen "Zusatzförderung" auch ganz gut. Erstmal hat er aber völlig ausdruckslos gedguckt, als ich ihn abholen kam - wir hatten uns drei Wochen nicht gesehen und seine Emma fehlte ja nun. Aber es gab kein Theater und ich konnte ihn einfach mitnehmen. Als ich ihm im Kinderwagen ein Buch zum Angucken gegeben habe, hat er sich auch wieder mit mir unterhalten icon_2thumbs. Seine Beiträge beschränken sich zwar noch auf "Da!", aber immerhin! Wir hatten noch Zeit für einen kleinen Spielplatzbesuch, dann ging es mit dem Bus weiter zu Emma (die hocherfreut war, besonders Paul zu sehen und auch sonst ganz gelassen trotz extralangem Tag schien) und nochmal zusammen auf einen anderen Spielplatz, bis es anfing zu regnen. Paul wird bestimmt mal ein echter Spieplatzrabauke icon_lol1. Momentan klettert er am liebsten und wippt auf den Schaukeltieren. Angst kennt er gar nicht. Ganz im Gegensatz zu Emma, als sie in seinem Alter und auch schon älter war. Noch mit zwei hat sie oben auf der Rutsche verzweifelt nach "Mama" geweint und die Hängebrücke nur auf dem Arm überquert. So richtig die Leitern hochklettern traut sie sich ja auch erst seit kurzem. Recht unterschiedlich, die beiden! Paul ist auch sonst viel lauter als Emma jemals war, kreischt gerne mal rum und pfeffert begeistert Sachen durch die Gegend. Emma war früher eine ganz Ruhige (hat sich aber inzwischen auch eher geändert).

Ja, und gestern abend habe ich die beiden nach langer Zeit mal wieder ins Bett gebracht, bzw. Paul hatte ich bisher eigentlich noch nie ins Bett gebracht, Emma das letzte Mal vor Pauls Geburt. Ich hatte mich eigentlich auf ein paar Probleme eingestellt, und weil die Eltern schon um 22 Uhr nach Hause kommen wollten, haben wir alle damit gerechnet, dass die beiden dann vielleicht noch wach sind. War dann aber alles ganz locker. Paul hat zwar gewohnheitsmäßig geweint, als seine Mutter um halb sechs ging - wobei geweint stark untertrieben ist: der Junge durchbricht glatt die Schallgrenze! - hat sich aber nach 2 Minuten von jetzt auf gleich beim Aus-dem-Fenster-schauen beruhigt. Den Rest des Abends hat er mich problemlos als vollwertigen Mamaersatz akzeptiert, hat gejammert, wenn ich aus dem Zimmer ging, hat sich panisch angeschmiegt, wenn das Telefon klingelte (ist so eine Macke von ihm) und ist schließlich im Bett auf mir eingeschlafen icon_sleep. Die beiden schlafen zusammen mit ihren Eltern im Ehebett und gemeinsam mit ihrer Mutter ein, von daher war das auch Pauls gewohntes Einschlafritual. Was Emma angeht, dachte ich, dass sie vielleicht nach Mama jammert, weil sie sowieso immer ungern schlafen geht und die Sache so etwas rauszögern könnte. Habe mich aber darauf eingestellt und ihr von Anfang an gesagt, dass wir jetzt zwar Zähneputzen, uns umziehen und ins Bett gehen, dass sie aber wachbleiben kann, bis Mama kommt - Trick 17, hat bei ihr schon mit 1;5 Jahren gezogen. Also konnte sie ganz entspannt alles erledigen, und wie früher schon immer hat sie sich nach dem Bücher angucken irgendwann ganz freiwillig zur Seite gedreht und ist sofort eingeschlafen. Bei Emma funktiniert mit Druck einfach gar nichts. Grenzen müssen sein, aber bei ihr bitte immer schön unauffällig verpackt. Ganz anders als bei Clara und Chris z.B.. Kommt wohl auf die Basiserziehung an, die die Kinder gewohnt sind. Muss man sich eben drauf einstellen als Betreuer. Paul war schon beim Bücherangucken nur noch halb da in meinen Armen und schnarchte dann auch bald. Wie er da so in meinen Armen lag, fühlte ich mich ziemlich an Emma in seinem Alter erinnert, die ich damals auch das erste Mal ins Bett gebracht habe. Sie hat aber im Gegensatz zu Paul ganz schön viel geschrien (allerdings auch nur beim ersten Mal), bis sie im Arm einschlief. Damals hatte ich auch noch nicht so viel Erfahrung mit dem Schlaf von Kleinkindern und war seeeehr verkrampft, als sie endlich schlief, da ich keine Ahnung hatte, wie ich sie nun von meinen Armen ins Bett transportieren sollte ohne dass sie wieder aufwacht und das Theater von vorn losgeht icon_scared. Heute weiß ich, dass die Kleinen (oder jedenfalls die meisten) wie Steine schlafen, wenn sie denn erstmal eingeschlafen sind, und konnte Paul dementsprechend gelassen ablegen, ihm die Hausschuhe ausziehen, beide zudecken und sogar im Schlafzimmer noch Emmas Klamottenchaos beseitigen. Früher habe ich jedes überflüssige Geräusch vermieden. Aber man lernt ja dazu!
Also: schön war's die Tage, und wie es aussieht, haben sich jetzt auch beide damit abgefunden, dass sie einmal pro Woche nicht von Mama oder Papa abgeholt werden. Und ich mich auch icon_wink.

Montag, 12. Februar 2007

Ver-...

Emma - 3;4 Jahre & Paul - 1;1 Jahre
Ver-bessert:Die Situation mit Emmas Abholung aus dem Kindergarten. Heute hat sie nicht rumgeheult, dass ich sie mitnehmen wollte. Sehr bereitwillig hat sie ihre momentane Beschäftigung aufgegeben, ihren Krimskrams zusammengesucht, sich angezogen und weg waren wir!
Ver-fahren:
Der Busfahrer. Statt rechts abzubiegen, ging es geradeaus weiter. Kein Wunder, hat er sich doch angeregt mit einem neben ihm stehenden weiteren Busfahrer unterhalten. Was steht nochmal auf den Schildern? Achja, "Bitte den Fahrer während der Fahrt nicht ansprechen." Nach lautstarkem Passagierprotest hat er gewendet, so dass wir doch noch an unserer gewohnten Haltestelle aussteigen konnten (aber mal wieder festgestellt, dass es gut ist, immer einen Stadtplan dabei zu haben - hätten wir woanders aussteigen müssen, hätte ich dessen bedurft, um einen Alternativweg zu Pauls Tagesmutter ausmachen zu können).
Ver-dattert:
Paul, der bei jedem Türklingeln bei seiner TaMu in Panik ausbricht, dann feststellt, dass es doch nur seine Leute sind - und wenn es dann auch noch ich bin, bleibt ein leicht verdatterter Gesichtsausdruck. Aber wieder ohne Probleme mitgekommen und im Kinderwagen vor lauter Müdigkeit nur glasig vor sich hingestarrt. Ich habe öfter mal um die Ecke geschaut, ob er nicht vielleicht doch eingeschlafen ist, aber stets waren die Äuglein weit geöffnet und ins Nichts blickend. Paul ist im Gegensatz zu Emma früher kein Kinderwagenschläfer.
Ver-spielt:
Emma. Konnte sich heute doch schon besser allein beschäftigen, so, wie ich es eigentlich auch kenne aus Erzählungen über sie. Langsam gewöhnt sie sich wohl dran, dass ich bei so häufigem, ausgedehnten Zusammensein nicht immerzu ihren Privatanimateur mimen kann. Erstmal wollte sie wieder - wie letztes Mal - mit der Knete bauen, die ich mitgebracht hatte (puh, gut, dass ich sie nochmal eingepackt hatte!), dann hat sie recht konzentriert ein paar Puzzles gemacht, mit diesen Magnetstäben und -Kugeln gebaut, und später, nach einer kurzen Quengelphase (offenbar immer kurz vor 18 Uhr soweit - der Zeitpunkt, zu dem auch eigentlich meine Ablösung ankommen sollte icon_muede), mit der Holzeisenbahn gespielt.
Ver-rückt:
Von seinem Platz, jedes einzelne Teilchen im Kinderzimmer nachdem Paul es in den kleinen Fingern hatte. Vielleicht hat ein chaotisches Kinderzimmer doch nicht nur Nachteile...: Paul findet absolut immer irgendetwas, das ihn interessiert und das er inspizieren möchte. Langeweile gibt es für ihn noch nicht.
Ver-spätet:
Emmas und Pauls Vater. 40 Minuten. Ich hasse das. Die Kinder werden spätestens um 18 Uhr unwirsch, weil müde und abendbrothungrig, können nicht mehr spielen und merken das auch selbst. Alles, was über 18 Uhr hinausgeht, ist für mich anstrengender als alle Stunden vorher, vor allem, wenn Emma schon fragt, wann Papa endlich kommt, ich ihr sage, dass er in ein paar Minuten schon da ist und diese Minuten zu mehr als halben Stunden werden (letzte Woche ja auch schon). Naja, noch zwei, drei Mal werde ich das tolerieren (obwohl er glaube ich heute schon gemerkt hat, dass es mir nicht passt), aber dann nochmal ansprechen.
Ver-tig icon_razz:
Ich, wenn ich endlich zu Hause bin. Und auch meine jeweiligen Klamotten, weil sowohl Emma als auch Paul sabbern wie die Weltmeister, und man zusätzlich in der Wohnung leider nie weiß, wo man sich gerade reinsetzt...icon_no

Montag, 5. Februar 2007

Quittung?

Emma - 3;4 Jahre & Paul - 1;1 Jahre
Heute stand dann das erste Mal Emma und Paul alleine abholen auf meinem Programm. Vorher hatte ich mir einige Gedanken gemacht, wie es klappen würde - allerdings aus den falschen Gründen, wie sich herausstellte! Ich hatte zwar damit gerechnet, dass Paul nicht begeistert sein würde, sich nach seinem "harten Tag" bei der Tagesmutter (er weint morgens noch immer beim Abgeben) nicht endlich in Mamas sichere Arme fallen lassen und beknuddeln und an Ort und Stelle verköstigen lassen zu können. Nicht auf meiner Rechnung stand Emma die mich seit fast 2,5 Jahren kennt und bisher vor Freude nicht zu halten war, wenn bei ihnen zu Hause mein Name im Zusammenhang mit ihrer Betreuung fiel, die bereits als Einjährige hoffnunsgvoll "Mali" vorschlug, wenn sie eigentlich zu ihrer Tagesmutter sollte, die mich mit Beschlag belegte, wenn ich bei ihnen war. Aber genau diese Emma war ganz und gar überhaupt nicht erfreut, mich heute in ihrer Kita zu sehen icon_no. Das heißt, zunächst mal grinste sie mich an, schob aber auf meinen Vorschlag, jetzt mal nach Hause zu gehen, eine Schippe und fing erstmal an zu heulen. Ihre Gründe für diesen Ausbruch waren deshalb schon rein akustisch schwer zu verstehen, zuerst hörte ich noch etwas wie "Mama soll kommen" raus, kurz danach ging es aber plötzlich nur noch darum, ihre beste (ähm, einzige) Kindergartenfreundin mit nach Hause nehmen zu wollen. Auch hat sie irgendwas vom Tag erzählt, der nicht so toll gewesen sein soll, weil Robert (?) irgendwas Böses mit ihr gemacht hat. Also kurz und knapp: man weiß es nicht, und sie selbst am allerwenigsten icon_razz. Schließlich bekam ihre Freundin von der Erzieherin die Erlaubnis, mit in die Garderobe zu kommen und Emma danach aus der Tür schubsen zu dürfen (so ein Ritual in der Kita, mit dem die Kinder ihre Eltern aktiv verabschieden können). Das beruhigte Emma zwar etwas, aber weinerlich blieb sie. Draußen ging es gleich weiter: sie wolle nicht laufen, schluchzschluchz, Arme hochstreck. Nagut, vielleicht hilft ein bisschen Körperkontakt, also habe ich ihr erklärt, dass ich sie bis zum Bus trage, dann der Bus uns beide trägt und sie danach aber bis zu Pauls TaMu laufen müsse, weil sie schon zu schwer für mich sei. Im Bus schaute Emma schweigend aus dem Fenster, auf dem Weg zu Paul gab sie aber immerhin schon wieder den einen oder anderen Kommentar ab, wenn auch mit hängendem Kopf und arg schlurfig laufend. Ich habe sie erstmal in Ruhe gelassen. So kam also alles genau umgekehrt als das, was ich erwartet hatte: Emma taute erst wieder vollständig auf, als sie Pauls ansichtig und von ihm geknuddelt wurde, und der Tag war gerettet. Ich hatte eher vermutet, dass es für Paul eine große Hilfe sein würde, neben mir, die er ja im Prinzip erst seit gestern kennt, seine Emma zu sehen, und nun brauchte Emma ihn offenbar auch mindestens ebenso dringend. Paul selbst zeigte keinerlei Abneigungszeichen, inspizierte mich nur gründlich und befand wohl, dass es sicher sei, sich zu meinen Gunsten von seiner Tagesmutter zu verabschieden. Der Heimweg verlief dann friedlich, Emma durfte endlich sitzen (auf Pauls Kinderwagen) und war auch wieder fröhlich.
Ich komme nicht umhin, mir Gedanken zu machen, ob ich heute sozusagen die Quittung dafür erhalten habe, dass ich mich gestern nicht ausgiebig mit Emma beschäftigen konnte/wollte, jedenfalls nicht so intensiv, wie sie sich das vorgestellt hatte und wie sie es kennt, wenn ich zu ihr komme. Die Enttäuschung oder vielleicht auch Verunsicherung und möglicherweise auch Langeweile war wohl groß, denn alleine zu spielen sieht sie ja gar nicht ein, wenn doch jemand da ist, der nicht gerade aufräumen, telefonieren oder den kleinen Bruder stillen muss. Nach dieser Erfahrung erschien ihr wohl das Zusammensein mit mir nicht attraktiv genug, um dafür auf Mama klaglos zu verzichten. Allerdings hat Emma sowieso gerade eine anhängliche Phase und weint nun auch wieder, wenn sie morgens im Kiga abgeliefert wird. Ihr Vater nannte sie heute abend nach meiner Erzählung über ihr Verhalten auch "theatralisch" - nunja, einen gewissen Sinn fürs Drama kann man ihr nicht absprechen icon_wink. Aber es steckt bestimmt auch etwas dahinter. Eben das, was ich gerade vermutete (dafür spricht, dass sie sich einen adäquateren Spielkameraden mit nach Hause nehmen wollte), oder es ist einfach wirklich noch sehr lange für eine Dreijährige, ihre Mama von morgens früh (wenn sie überhaupt schon wach war als Mama ging) bis abends spät nicht zu sehen, noch dazu nach einem anstrengenden Tag mit vielen anderen Kindern, die sie sicher nicht mit Samthandschuhen anfassen, wie sie es von zu Hause gewöhnt ist. Da kann die Enttäuschung schonmal groß sein, wenn man dann noch länger auf den sicheren Hafen warten muss. Vielleicht hat sie zwischendurch auch vergessen, dass nicht Mama kommen würde sondern ich und war dann enttäuscht. Ganz ähnlich war es vor zwei Jahren mit Chris, der damals ebenfalls gerade 3 Jahre alt war und damit klarkommen musste, nicht mehr von seiner Mutter abgeholt zu werden (allerdings jeden Tag, von zwei Babysittern im Wechsel). An einem Tag relativ zu Anfang hat er auch einen Riesenaufstand gemacht und wollte eigentlich gar nicht nach Hause gehen. Zumindest hat er es damals auf diese Begründung projiziert: er wolle noch weiterspielen, aber im Grunde war es sicher die neue, ungewohnte Situation - gerade für "Rituale-Chris" (aber das wusste ich ja damals auch noch nicht), die ihn aus dem Konzept gebracht hat. Danach haben wir es dann für ein paar Wochen gut sein lassen und ich habe nur Clara abgeholt, die nicht so lange in der Schule bleiben konnte wie Chris in der Kita. Er wurde dann später von seiner Mutter geholt und hat zu Hause noch etwas mit uns gespielt, um mich auch besser kennenlernen zu können. Danach hat es dann wunderbar geklappt, die schwierige Phase war vorübergegangen. Entkrampfung durch Distanz ist also gar nicht mal das Schlechteste. Aber was Emma angeht, werden wir erstmal schauen, wie es nächsten Montag läuft. Immerhin habe ich mir heute mit ihr dann besondere Mühe gegeben, mich viel ihr gewidmet und mir Spiele ausgedacht und sie zum Lachen gebracht. Ich denke, sie hat das schon gemerkt, also hoffentlich findet sie Montag die Aussicht, sich mit mir die Zeit vertreiben zu müssen, bis immerhin Papa kommt, nicht mehr ganz so traurig!
Um Paul jedenfalls brauchte ich mir keine Sorgen zu machen; der hat schön zwischen uns rumgewurschtelt, keine besondere Bevorzugung verlangt, war vollauf mit Klettern, Sortieren und Essen beschäftigt, kam auf den Schoß gekrabbelt, wenn er Nähe brauchte, lachte und zeigte keine wahrnehmbare Sehnsucht nach Mama. Nunja, das ist bestimmt keine Dauergarantie in seinem entwicklungsträchtigen Alter, sicher wird er auch in Phasen kommen, wo er sich Mama dringend als Abholerin herbeischreien möchte - vielleicht schon nächste Woche, wenn er nicht mehr wie noch heute vor lauter Staunen ganz sprachlos ob der Fremdabholung ist icon_look.

Sonntag, 4. Februar 2007

Herausforderung - für alle drei

Emma - 3;4 Jahre & Paul - 1;1 Jahre
Ich schaue gerade bewundernd zu allen Eltern auf (bzw. zu dem Elternteil, der den größten Teil des Tages mit den Kindern zu Hause verbringt). Aber auch ein bisschen unverständig. Mir wäre es definitv zu knapp, das zweite Kind schon zwei Jahre nach dem ersten zu bekommen. Habe ich heute mal so festgestellt. Ich war bei Emma und Paul, nur einen Nachmittag, aber am Ende war ich fix und fertig. Das macht ja nichts weiter, bin ja nur der Babysitter und habe ja immer die Aussicht, in überschaubaren Zeiträumen wieder alleine zu sein, und kann mich lange erholen, bevor ich mich den nächsten Minis stelle. Und gerade deshalb macht es mir ja auch so viel Spaß. Aber ich frage mich, wie Mütter (meist sind es ja wohl die) das Tag für Tag für Tag schaffen, ohne durchzudrehen vor lauter Selbstaufgabe - ich schaffe es ja kaum, mal zwischendurch etwas zu trinken oder zu essen. Hauptsächlich denke ich jetzt an die mit mindestens zwei Kindern. Emma und Paul sind 2 Jahre auseinander, ebenso Moritz und Lotta. Marie und ihr Geschwisterchen in spe werden 2,5 Jahre auseinander sein, Clara und Chris ca. drei Jahre. Sogar die kamen mir noch knapp vor und es war früher, als Chris gerade 3 Jahre alt war, auch oft anstrengend, mit den beiden den relativ langen Nachhauseweg von Kita und Schule zu schaffen, ohne dass einer von uns dreien die Nerven verlor icon_muede. Mit Moritz und Lotta war ich ja meistens nur abends ein, zwei Stunden zusammen, bis auf ein Wochenende, das wir komplett gemeinsam und teilweise im Zoo verbrachten - danach war ich auch geschlaucht. Drei- und Vierjährige sind einfach zu anspruchsvoll, was Aufmerksamkeitsbedürfnis und Durchsetzungswillen angeht, während ihre kleinen Geschwister gerade das Laufen und Klettern und ihren eigenen Willen entdecken und permanent beobachtet werden müssen. Ich kann mir nur denken, dass man als Eltern ja langsam in die Sache reinwächst, während man als Betreuer vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Von jetzt auf gleich muss ich z.B. nun meine Aufmerksamkeit zwischen Emma und Paul aufteilen und fühle mich dabei oft zerrissen und unzufrieden, weil ich keinem gerecht werde - ganz zu schweigen von Emma, die nun auch schnell lernen muss, dass ich nicht ihr Privatanimateur bin. Das kommt daher, dass ich erst jetzt, wo Paul im Vergleich zu einem Säugling ja schon dauerhaft eine Menge Aufmerksamkeit und "Aufpassen" braucht und auch den ganzen Nachmittag wach ist, auf beide zusammen aufpasse. Von 0 auf Hundert sozusagen. Weder ich noch Emma hatten die Zeit, die sie wahrscheinlich mit ihren Eltern hatte, uns an die Notwendigkeit zu gewöhnen, dass nun auch von mir noch ein anderes Kind versorgt und "bespielt", zumindest beachtet, werden will. Emma kennt mich, seit sie selbst in Pauls Alter war, eben nur als Spielkameradin, die den ganzen Nachmittag nichts anderes zu tun hat, als mit ihr die schönsten Sachen zu spielen und zu unternehmen. Nun ist ihr ihre Enttäuschung deutlich anzusehen. Heute war es ja dann das erste Mal, dass wir wirklich nur zu dritt einen ganzen Nachmittag verbracht haben, und Emma konnte nur schlecht mit der Situation umgehen. Ich musste mich natürlich zunächst Paul widmen, damit er sieht, dass jemand für ihn da ist, wenn seine Eltern weggehen, ich musste also für ihn besonders präsent und wahrnehmbar sein. Das klappte auch ganz ohne Probleme; zwar hat sich seine Mutter als erstes verabschiedet, weil er sich von ihr nur ganz schwer trennt, während er noch bei Papa war, aber sobald sie aus der Tür war, zog sich auch der Papa zurück und Paul fand das ganz okay (was auch den ganzen Tag so blieb). Emma, die normalerweise bekannt dafür ist, dass sie auch schon ganz schön ausdauernd und kreativ alleine spielen kann, wusste nun gar nichts mit sich und uns anzufangen. Sie wollte mit mir spielen, ich war aber wie gesagt mehr Paul zugewandt, damit er sich erstens nicht verlassen fühlt und sich dann an Mama erinnert icon_wuah und zweitens, damit er sich nicht bei seinen zahlreichen Kletteraktionen (und im Chaos des Kinderzimmers icon_sauer) wehtut und unberuhigbar wird. Nach einiger Zeit hat sich die Sache etwas entspannt, als ich sicher war, dass Paul nicht einfach in Verzweiflung ausbrechen würde - dafür war er auch einfach viel zu beschäftigt. Aber Emma wurde immer schriller und nerviger und fing an, Paul nachzuahmen: Sachen durch die Gegend schmeißen, mit Löffeln etc. auf Dinge klopfen, halt so typische "Babyspiele". Dabei tat sie mir richtig leid, denn es war ja offensichtlich, dass sie glaubte, mit solchen Paul-Tätigkeiten mehr Aufmerksamkeit von mir zu bekommen. Schließlich haben wir uns nach einem Snack (auch hier wollte Emma von Pauls Obstbrei) auf den Weg zum Spielplatz gemacht. Dort wäre es für mich sicher ziemlich entspannt zugegangen, wenn ich denn gewusst hätte, wo Pauls Matschhose und Gummischuhüberzieher sich in der nicht gerade übersichtlich aufgeräumten Wohnung befinden. Da das nicht der Fall war, musste ich ihn auf dem Spielplatz die meiste Zeit herumschleppen, weil der Sand zu nass zum Krabbeln und seine Stoffschuhe (hat noch keine festen) nicht geeignet zum an-der-Hand-Rumlaufen waren. Naja, wenigstens Emma war sich selbst genug, indem sie die ganze Zeit schaukelte und einer fangenspielenden Familie fasziniert zusah. Aber natürlich hat sie von mir auch einiges an Lob eingeheimst, dafür dass sie sich schon selbst Anschwung geben kann. Überhaupt habe ich versucht, Emma für alles zu loben, was sie richtig und alleine macht, denn in Hinblick auf unseren ab morgen regelmäßigen Montagstermin soll sie natürlich möglichst unkompliziert sein - da hilft es schon enorm, wenn sie sich alleine an- und auszieht und ihre Sachen weghängt, oder ohne zu murren die Treppe alleine hochgeht, oder mir mal etwas Runtergefallenes hochhebt, wenn ich Paul auf dem Arm habe. Dafür hat sie natürlich auch viel positive Aufmerksamkeit verdient(Man muss dazu wissen: bisher hatte sie bei mir immer eine "Extrawurst" bekommen - "Malin soll mich die Treppe hochtragen." - "Du sollst mir die Schuhe ausziehen." usw.. Das war immer ein Teil von Emmas Art, ihre Zuneigung zu zeigen, wenn ich alles für sie tun sollte, was sonst Mama getan hat.). Ich bin gespannt, wie wir es morgen hinkriegen. Ich hoffe, dass ich es schaffe, meine Augen auch mal etwas dauerhafter von Paul zu entfernen - denn er spielt zur Zeit schön alleine neben uns - und mich Emma zu widmen. Ich sehe schon ein, dass es ansonsten auch meine eigene Schuld ist, wenn Emma "unerträglich" und aufgedreht wird. Und hier am Ende kann ich es nur wiederholen: Respekt allen Menschen, die jeden Tag nicht nur zwischen Alltagsaufgaben und Kind, sondern auch noch zwischen Kind und Kind hin- und hergerissen sind und trotzdem meistens Freude daran haben und mit niemandem tauschen möchten!

Freitag, 2. Februar 2007

Kurze Notiz

Emma - 3;4 Jahre & Paul - 1;1 Jahre
Der Vollständigkeit halber. Heute mal wieder Emma von der Kita abgeholt. Ursprünglich war geplant, dass ich sie seit September jeden Montag abhole, aber ab Oktober hatte sich der Plan schon wieder geändert icon_rolleyes. Bei der Familie habe ich immer das Gefühl, total verplant zu werden (ich kriege jetzt schon alle möglichen Änderungen ab März, im April und ab August mitgeteilt, damit ich beizeiten auch ja keine Ausflüchte mehr habe icon_warn) - unangenehm, obwohl ich sie alle gerne mag und auch am längsten von allen Teilzeit-Mini-Familien kenne. Weil Paul sich erstmal in Ruhe an seine Tagesmutter Nr. 2 gewöhnen sollte und immer einen ziemlichen Aufstand gemacht hat, brauchte ich dann Emma montags nicht mehr abzuholen, weil ihr Vater ja sowieso los musste, um Paul zu holen. Aber nun, ab Februar also, soll ich ran. Heute haben wir daher Paul zusammen von seiner Tagesmutter abgeholt, nachdem ich Emma aus der Kita eingesammelt hatte (mit Roller, im vollen Bus, sehr doof; Emma wollte sowieso nur ungefähr 20m fahren, danach musste ich das Teil tragen). Jetzt weiß ich also, wo ich Paul ab Montag finde - nur ob er mit mir mitkommen möchte, ist noch eine andere Frage. Zwar haben wir heute zu Hause bei ihnen noch schön zu dritt gespielt und er hatte auch kein Bedürfnis nach Mama, aber ich bin nicht sicher, ob er mich überhaupt richtig wahrgenommen hat, da er natürlich mit Emma immer voll beschäftigt ist. Wir werden am Sonntag mal testen, ob er alleine (naja, mit Emma) bei mir bleibt, wenn die Eltern weggehen.

Freitag, 8. Dezember 2006

Eine Variation an Dreijährigen

Man hat mich nicht wieder "vergessen" sondern mich - nach einem aus Zeitmangel fehlgeschlagenen Versuch am letzten Wochenende - für heute und morgen zum Spielen mit Lukas beordert. "Babysitten" oder "aufpassen" kann man das nämlich eigentlich nicht nennen, denn sein Vater ist die ganze Zeit zu Hause im Arbeitszimmer. Hat wohl am Wochenende keine Lust auf sein Söhnchen. Lukas war wieder ganz aufgeregt. Es fällt ihm immer ein bisschen schwer, einen Einstieg zu finden, er schämt sich zu Anfang irgendwie immer icon_nixweiss. Diesmal hat er sich hinter den riesigen Sofakissen versteckt, sich aber gefreut, als ich so tat, als könne ich ihn nicht sehen. Als er sich dann aber weiter versteckt hat, bin ich in sein Zimmer gegangen ("Ich geh schonmal vor und warte auf dich!"). Sein Vater befüchtete, das könne ein Machtspiel werden, aber ich behielt recht: Lukas wurde es augenblicklich zu langweilig im Wohnzimmer und er kam angekrochen - im wahrsten Sinne des Wortes, auf allen Vieren mit der Nase auf dem Boden, damit er nur seine Augen nicht zeigen muss. Nach kurzer Zeit hat er aber mitgespielt. Seltsam blieb allerdings: er flüsterte 100 von 120 Minuten. Zuerst, glaube ich, aus Verlegenheit, aber dann hat er sich wohl einfach dran gewöhnt. Erst am Ende wurde er laut (weil panisch: "Malin, gehst du jetzt nach Hause?"). Ich kann nicht sagen, dass mir die Ruhe unangenehm gewesen wäre, hatte ich mich doch noch von gestern von Emma und ihrer Mutter zu erholen icon_wink. Emma ist ziemlich gleich alt wie Lukas, aber ein total anderes Kind. Gestern hat sie mich mit ihrer Plapperei fast in den Wahnsinn getrieben. Vom Moment an, wo ich sie vor der Tür getroffen habe bis ich mich nach 2 Stunden auf der Treppe verabschiedet habe, hat sie eigentlich ununterbrochen geredet - und immer mit mir. Vom Hundertsten ins Tausendste. Irgendwie total niedlich, nur dumm, dass ich gestern eigentlich nicht (nur) für Emma da war, sondern ursprünglich mit ihrer Mutter "Kaffeklatsch" hatte - diese ist offenbar schon geübt und extrem multitaskingtauglich (obwohl: von ihr hat Emma ja auch keine Antworten erwartet!), denn auch von ihr wurde ich trotz Emmabeschallung die ganze Zeit interviewt und unterhalten. Bin ich froh, dass Paul noch nicht reden kann! Schön war's trotzdem, aber das nächste Mal bitte nur die Kinder ODER die Eltern icon_rolleyes.
Weitere investigative Ergebnisse über die Dreijährigen: wie neulich erzählt, kann Lotta schon ganz toll mit der Schere umgehen, nicht nur technisch gesehen, sondern auch produktiv. Emma hingegen kann das noch nicht, wie ich gestern beobachet habe. Bei ihr bleibt es bisher beim Technischen, d.h., sie weiß wohl, wie sie die Schere halten muss und kann auch kurze Schnitte ins Blatt machen, nicht aber Formen oder längere Linien schneiden. Das ist ziemlich interessant, denn es sieht im Moment danach aus, als ob Emma ihren Entwicklungsvorsprung etwas aufgeben würde. Mit ca. 1;5 Jahren konnte sie nämlich ebenfalls schon eine Schere halten und unfallfrei einige winzige Schnitte machen, und damals habe ich echt gestaunt. Damit geht es zur Zeit wohl nicht so voran bei ihr. Ich vermute, die soziale Entwicklung hat gerade Priorität nach ihrem Kindergarteneintritt und der Geburt von Paul (um auch mal über ihn etwas zu berichten: er kann sich inzwischen hochziehen und mit Festhalten stehen und klettert für sein Leben gern und gut - wieder ganz anders als seine große Schwester damals (und auch heute noch). Außerdem fremdelt er nicht mehr. Seine Mama kann jetzt endlich den Raum verlassen ohne dass Paul verzweifelt. Gute Aussichten für unseren wöchentlichen Termin ab Februar.).
Noch etwas, dass Lukas Emma schon voraus hat: er zählt. Und zwar bis 12. Und nicht nur als auswendig gelernte Zahlenreihe, sondern er kann wirklich Dinge abzählen. Das ist ja nochmal eine Stufe weiter: jedem Gegenstand genau eine Zahl zuordnen. Man sieht es ja relativ oft, dass so kleine Kinder beim Würfelspielen ihre Spielfiguren nicht wirklich die gewürfelte Anzahl an Feldern vorsetzen, sondern sie einfach vorwärts bewegen und dabei die auswendig gelernten Zahlen sagen, aber nicht für jedes Feld eine Zahl. Ich glaube, Lukas könnte schon so ein Würfelspiel spielen, hat aber leider keines. Emmas Mutter hat gestern erzählt, dass Emma noch nicht bis 5 zählen kann und ich weiß auch nicht, ob sie etwas wirklich ab-zählen kann.
Richtig spannend, diese Entwicklungsvariationen. Solche Beobachtungen erfüllen den pädagogischen Glaubenssatz "Kinder sind Individuen und dürfen nicht in starre Entwicklungsnormen gepresst werden" mit Leben!
So, zurück zu Lukas. Der war enorm enttäuscht, als ich nach Hause musste und wollte nichtmal Tschüß sagen (Wieder ein lustiger Gegensatz zu Emma, die mich immer mit Küsschen verabschiedet; ihre Mama hat erzählt, Emma sagt überhaupt nur jenen Menschen Tschüß, die ihr wichtig sind, alle anderen werden einfach ignoriert). Als die erste Spielstunde herum war, hatte er auch wieder angefangen, sein übliches "Gehst du jetzt nach Hause?" anzustimmen, wann immer ich mal einen Moment nichts sagte oder auf die Uhr schaute. Das bestätigt zusammen mit seiner Enttäuschung am Ende meinen Eindruck von allen vergangenen Malen, dass er mit der Frage nicht seine Ungeduld ausdrücken will im Sinne von "du sollst endlich gehen", sondern er will sich wirklich nur versichern, dass man noch lange genug da bleibt, um ein neues Spiel anzufangen. Mal sehen, wie er mich morgen begrüßt.

Dienstag, 12. September 2006

Montag

Emma - 2,11 Jahre & Paul - 0,8 Jahre
Nachtrag für gestern: wieder Emma von der Kita abgeholt, diesmal ja erst um 15 Uhr. Sie hat zwar etwas fertig ausgesehen als ich ankam, war aber schnell wieder guter Dinge. Bei tollem Restsommerwetter waren wir fast 2 Stunden auf dem Spielplatz - ich war total erstaunt, dass sie es nach dem Trubel in der Kita dort noch so lange ausgehalten hat, obwohl sehr viele Kinder da waren. Jedenfalls hat sie keinen Heimgang gefordert und schien sich auch gut ohne mich zu vergnügen. Zwar hat sie auch viel den anderen Kindern zugeschaut, aber war auch ab und an aktiv. Sogar freiwillig dazugesetzt hat sie sich zu zwei Kindern, von denen sie einem zuvor ihren Namen verraten hatte und auf meinen Vorschlag hin auch deren Namen erfragt hatte. Direkt scheu ist sie also eigentlich nicht. Ausschnitt aus einem Gespräch zwischen jenem, wohl etwas älteren, Kind und Emma beim "Sandkuchen backen":
Kind: "Hier, willst Du mal den Kuchen probieren?"
Emma [zögert ziemlich lange, dann schließlich doch noch leise]: "....hm, ja."
Kind: "Ja, mach mal mit dem Finger - so!"
Emma: "Aber Sand kann man doch nicht essen!"
Kind: "Du sollst ja auch nur so TUN!"
Ich habe keine Ahnung, warum Emma es für nötig hielt, das andere Mädchen darüber zu unterrichten, dass man Sand nicht essen kann. Denn wenn ich mit Emma Kuchenbacken spiele, tun wir natürlich auch beide immer so, als ob wir den essen würden, und sie weiß das auch. Hat sie also vermutet, das andere Kind könnte von ihr wirklich erwarten, den Sand zu essen? Hat sie gedacht, das Kind wüsste vielleicht nicht, dass man das nicht machen kann? Wollte sie auf "Nummer Sicher" gehen, um nicht komisch zu wirken, wenn sie den Sand nicht isst???

Zuhause angekommen, wartete schon der Papa mit Emmas Brüderchen Paul auf uns. Da Paul aber sowieso noch nicht mit mir alleine sein will, war es ja egal, dass wir erst so spät kamen, der Papa musste ja ohnehin daheim bleiben. Mir hatte aber auch keiner gesagt, dass er da sein würde. Naja, gut war's für mich dennoch, denn Emma hat schließlich noch eine ziemliche Sauerei im Badezimmer bei der Töpfchen-Benutzung (oder auch nicht...) produziert, auf deren Beseitigung ich gut verzichten konnte ;) Habe mich derweil (während der Reinigung durch Emmas Papa) mit Paul befasst, der zwar kurze Zeit ganz interessiert an meinen Spielchen mit ihm ist, dann aber wieder verzweifelt nach Papa Ausschau hält. Aber ab und zu werde ich schonmal angelächelt :) Mit der Eingewöhnung bei seiner Tagesmutter klappt es schon etwas besser, so dass er sich sicher bald der nächsten Herausforderung - mir ;) - stellen kann.

Am Ende sollte ich Emmas Meinung nach wiedermal auf keinen Fall nach Hause gehen :) Dafür kriege ich jetzt immer, seit wir uns so regelmäßig sehen, einen Abschiedskuss ("Muss Malin noch ein Küsschen geben!"), aber was für einen feuchten! Emma wird nächsten Monat drei, aber sie sabbert noch immer wie mit einem Jahr. Es tropft ständig aus ihr raus, und immer ist sie feucht um den Mund. Ich werde mal googlen müssen, das interessiert mich mal, ob das noch im normalen Rahmen ist. Ein mundmotorisches Problem kann es eigentlich kaum sein, denn ihre Aussprache ist altersgemäß. Kennt sich jemand damit aus?

Malin

Hallo liebe Leser, hier blogge ich als "Malin" (ebenso wie die Namen der Kinder ist dies aus Datenschutzgründen ein Pseudonym) über meine Erlebnisse und Gedanken im Zusammenhang mit meiner Teilzeitbeschäftigung als stundenweise Betreuerin ("Babysitter") von den lieben Teilzeit-Minis. Ich habe einen Hochschulabschluss in einem kindheitsrelevanten Fach, bin relativ jung ;) und wohne in einer deutschen Stadt.

 Alles weitere über dieses Blog

Aktuelle Beiträge

Schwer
Auf Wiedersehen zu sagen ist so schwer! ich habe letzte...
Leila (Gast) - Mi, 29. Sep, 11:52
Bilder?
Ich bin sicher dass du jetzt voll gebucht mit dein...
mariane (Gast) - Mi, 29. Sep, 11:40
Advent Advent ein Kindlein...
Mönsch Malin, das ist ja eine super Adventsüberraschung!...
Klabauter (Gast) - Sa, 13. Dez, 23:44
Danke :)
...für Eure Glückwünsche! Vollzeitminiblog? Eher nicht,...
Malin (Gast) - Fr, 24. Okt, 22:18
ja, das wäre auch meine...
herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und alles...
mandy (Gast) - Fr, 24. Okt, 21:35
Das ist ja mal ne Nachricht....
Herzlichen Glückwunsch und ganz viel Spaß mit dem Vollzeitmini...gibts...
Spillie-Mama (Gast) - Di, 14. Okt, 21:37
herzlichen glückwunsch!!!
mönsch, da kuckt man das erste mal seit wochen wieder...
mandy (Gast) - Di, 14. Okt, 21:22
The End
Telefonat mit Emmas und Pauls Mama. Die Mama: "...Damit...
Babysitter-Malin - Sa, 11. Okt, 11:49
Das wäre ja noch schöner...
...wenn die Überstunden auch noch unbezahlt wären!...
Malin (Gast) - Di, 19. Aug, 23:05
zahlen
die die Mehrarbeit dann wenigstens????
sandra (Gast) - Di, 19. Aug, 22:10

Babysitterblog abonnieren


xml version of this page (summary)
xml version of this page