*aua*
Céline - 0,11 Jahre
So ist das, wenn man sich mal auf etwas ganz besonders freut: es kommt was Dummes dazwischen. Aufgrund dieser Gesetzmäßigkeit konnte ich leider den langersehnten ersten Tag nach 1 Monat Pause mit Céline gar nicht richtig genießen, denn mein Magen hatte etwas dagegen und hielt es für nötig, die ganze Zeit zu schmerzen. Habe mich wirklich darüber geärgert, denn ansonsten wären die Stunden mit Céline sehr schön gewesen. Das Wetter spielte nocheinmal mit, so dass wir wie gewohnt in unseren Park am See gehen konnten (wobei das Gehen für mich besonders unangenehm war). Und noch viel wichtiger: Céline hatte keinerlei Problem mit mir! Zwar hat sie mich nicht direkt angestrahlt, als ich zur Tür reinkam, aber nach einigen Minuten des wilden Drumrumkrabbelns ist sie dann auf meine Knie gekrochen gekommen und war auch sehr einverstanden, mit mir spazieren zu gehen. Optisch hat sie sich nicht sehr verändert in dem Monat, noch immer kaum Haare ;) und klein und zart ist sie auch noch. Aber sie steht viel sicherer und aufrechter und geht - laut ihrer Mama - auch an Möbeln entlang. Mir hat sie dieses Kunststück allerdings nicht gezeigt. Und ich glaube, sie fängt früh mit dem Sprechen an, denn als ich sie nach ihrem Schläfchen auf einer Parkbank gefüttert habe, lief ein Hund vorbei und Céline kreischte mehrmals in den höchsten Tönen "wauwauwauwauwau". Das kann kein Zufall sein (wie noch vor einigen Wochen etwa, als ebenfalls ein Hund vorbeiging. Damals hat sie aber nur einmal "wau" gesagt und ich denke, das war noch nicht auf den Hund bezogen).Neu ist auch, dass sie nun im Buggy transportiert wird :) Was recht praktisch ist bezüglich des Hauseingangs, aber für sie wohl doch etwas unbequemer, denn auf dem langen Rückweg wurde sie schon ziemlich ungeduldig und zappelig.
Des weiteren wird jetzt nachmittags nur noch eine halbe Stunde geschlafen, und das auch nur mit Mühe. Ich finde, sie sieht immer sooo müde aus nach einer Weile, deshalb versuche ich sie dann im Buggy (bzw. früher Wagen) in die Waagerechte zu bringen, aber das missfällt ihr ziemlich und gibt erstmal Meckerei. Wenn es sich gar nicht beruhigt, nehme ich sie nochmal zum Toben raus, und danach summt sie sich dann meist in den Schlaf vor lauter Mattigkeit. Mal sehen, wie lange das noch klappt. Eigentlich brauchen so Kleine meiner Meinung nach schon noch ihren Mittagsschlaf, gerade wenn alles um sie herum so aufregend neu ist. Jetzt geht Céline nämlich auch gerne auf den Spielplatz (nun
habe ich also endgültig keinen Tagsüber-Teilzeitmini mehr, der mir Sand in den Schuhen, Socken und zwischen den Zehen erspart). Die Aktivitäten der anderen Kinder bringen sie schon alleine vom Zugucken zum Kreischen, und selbst schaukelt sie vor allem begeistert in der Babyschaukel. Sand mag sie auch ganz gerne, aber weniger im Zusammenhang mit Eimer und Förmchen, als zum Raussammeln von Kleinstteilen - es ist immer drauf zu achten, dass sie beim Sandeln ihren Schnuller im Mund hat :).Ich denke, das waren erstmal alle News. Nächste Woche werde ich ja hoffentlich wieder Zeit - diesmal im gesunden Zustand - mit Céline verbringen können. Übrigens will ich auf jeden Fall auch einen Babysitter, wenn ich mal ein eigenes Kind habe! An solchen Tagen wie gestern kann ich mir gar nicht vorstellen, den gesamten Tag mit Kleinkind überstehen zu können, rein vom körperlichen Zustand her. Die 4 Stunden mit Céline waren schon eine echte Herausforderung, und ich war froh, als ich alleine Zuhause im Bett war! Wie machen andere (Mütter) das, wenn sie selbst krank sind?
Am Sa, 9. Sep, 13:20 über Teilzeit-Mini Céline (3;1)
Zum einen: wir haben Enten gefüttert. Die kamen gaaaanz nah ran, und Céline fand sie auch ziemlich spannend. Also habe ich ihr auch ein paar Brotkrumen in die Hand gedrückt, nachdem sie mich beim Füttern eine Weile beobachtet hatte. Nunja, entweder sie versteht wirklich noch nicht, wenn ich sage: "wirf das Brot zu den Enten, die haben Hunger" oder sie ist einfach zu vernünftig, gutes Brot an Tiere zu verschwenden - plopp und haps = Schnuller raus, Krumen rein, mjam! :))
Kinder machen das Erleben BUNT!
Wickeln wird zu einer Geduldprobe, weil Céline sich schneller auf alle viere dreht, als man die Windel auseinanderfalten kann und ein wunderbares Gebrüll anstimmt, wenn man sie wieder zurück auf den Rücken befördern muss. Im Kinderwagen muss man wirklich die meiste Zeit in Bewegung sein, weil sie sich sonst langweilt (selten so viele Kilometer an einem Tag gelaufen!). Nimmt man sie raus auf die Decke auf die Wiese, vergnügt sie sich wohl eine Weile mit dem Reifen ihres Kinderwagens, irgendwelchem Kleinkram (bevorzugt Schlüssel), dem Beobachten von anderen Menschen oder beim Füttern, dann aber wird sie wieder unwirsch, weil doch alles noch nicht so klappt wie sie möchte. Also wieder rumlaufen.... wenn das Kind dann doch nach 2,5 Stunden endlich mal einschläft, sieht die Perspektive des Betreuers wie auf dem Foto aus - in die Horizontale aufs Gras gesunken ;) 