ehemals: Marie

Donnerstag, 28. September 2006

Soziales Verhalten

Marie - 1,8 Jahre
Marie wird allmählich ein richtiges Kleinkind. Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll, aber dieser Übergang zwischen Babyalter und Kindheit, von der Zentriertheit auf das Selbst oder dessenEntwicklung hin zur Außenwelt, kann man schon fast als "Aufblühen" bezeichnen. In Wirklichkeit fehlt mir aber gerade das richtige Wort dafür, es ist mehr ein Gefühl. Jedenfalls war Maries Verhalten heute - natürlich im Zusammenhang mit ihrer bisherigen Entwicklung zu sehen - eine Verkörperung dieses Gefühls: sie reagiert positiv auf andere Kinder und auch deren Mütter (flüchtete heute auch nicht mehr in meine Arme, was aber auch daran gelegen haben kann, dass wir die auf dem Spielplatz Anwesenden alle schon vom Sehen kannten) und geht aktiv in eine soziale Beziehung zu ihnen, die sich nicht im Anlächeln oder Anpatschen - wie sie es früher getan hat und wie Céline es momentan gerne tut - erschöpft. Vieles dreht sich im Spiel mit den anderen Kleinkindern ums Geben und Nehmen. Das Sandspielzeug ist ein Anlass ständiger Auseinandersetzung. Marie mochte es bis vor kurzem gar nicht, wenn jemand ein Teil vom ihrem Spielzeug an sich nahm. Das hat sich inzwischen geändert, sie toleriert die gemeinsame Benutzung, mal abgesehen von ihrer "Maus", die ihr absolutes Lieblingskuscheltier ist und zur Zeit überall hin mit muss. Als ein Mädchen sich für diese Maus interessierte, nahm Marie ihr diese schnell wieder ab und gab sie entweder mir oder sogar der Mutter des anderen Mädchens zum Aufpassen. Interessant ist, dass später ein anderes Mädchen, in Maries Alter aber sehr viel größer und kräftiger und ihr aus ihrer Krabbelgruppe bekannt, ebenfalls die Maus in die Hand nahm, Marie dann aber doch bei mir Hilfe suchte, nachdem sie einmal erfolglos versucht hatte, dem Mädchen die Maus abzunehmen. Auch auf dringliche Warnungen ihrer Mutter gab das Kind die Maus nicht raus. Marie guckte richtig empört und wendete sich an mich, da aber die Mutter des anderen Mädchens dieses bereits instruierte, was sie mit der Maus zu tun habe (nämlich an Marie aushändigen), habe ich Marie zu dem Mädchen geschickt, damit sie selbst lernt, Dinge im Kontakt einzufordern. Sie ging dann auch hin und streckte ihre Hand aus, und schließlich bekam sie ihre heißgeliebte Maus zurück (und brachte sie in Sicherheit).
Ähnlich läuft es mit Sandspielzeug ab, nur dass hier schonmal ein Handgemenge um die Teile entsteht, die am Ende keinen der beiden kleinen Kämpfer mehr interessieren icon_rolleyes. In solchen Situationen bin ich wiederum etwas unsicher. Einerseits sollen die Kleinen ja lernen, solche Konflikte selbst geregelt zu bekommen, andererseits finde ich schon, dass man ein Wegnehmen im Sinne von "aus-der-Hand-reißen" von Anfang an unterbinden muss. Wenn sich die Kinder also um ein Teil streiten, das zuvor auf dem Boden gelegen hat und das beide gleichzeitig greifen wollen, finde ich es in Ordnung, sie alleine machen zu lassen. Wenn das Teil aber bereits im Besitz eines Kindes ist, halte ich Marie davor zurück, es ihm aus der Hand zu reißen, auch, indem ich sie festhalte, denn zum Zuhören ist sie in dem Moment zu impulsiv icon_wink Aber jede Mutter sieht die Sache anders und findet es dann möglicherweise unmöglich, wenn man in bestimmten Situationen nicht eingreift. Fazit: man muss sich seiner Sache und den dahinterstehenden Einstellungen und Überzeugungen ganz schön sicher sein als erziehende Person!

Positive soziale Zuwendung zeigte Marie heute zum Beispiel, als wir an einem auf dem Sandkastenrand sitzenden Mutter-Kind-Pärchen vorbeigingen und Marie nach der auf dem Boden außerhalb der Kiste liegenden bunten Trinkflasche griff. Gut, dass ich nicht gleich losgetadelt habe nach dem Motto "Marie, das ist nicht deine Flasche, also die bitte liegen.", denn: Marie hob die Flasche einfach auf und gab sie der Mama! Für so eine aufmerksame Aktion musste ich sie dann natürlich loben

Außerdem lernt Marie offebar gerade von ihren Eltern aus, "bitte" zu sagen, wie sie mir in einem sehr drolligen Zusammenhang demonstrierte. Sie wollte klettern gehen und schaffte es nicht auf den einen Absatz, also rief sie wie immer ihren universalen Hilferuf "Mama!", obwohl sie ja, wie berichtet, meinen Namen sagen kann. Ich bin also mit folgenden Worten zu ihr gegangen, um sie daran zu erinnern, dass sie mich bei meinem Namen rufen kann: "Marie, wie musst du zu mir sagen?" und - man ahnt es schon - Maries Antwort: "BITTE!" icon_lol

Eine letzte Anekdote zum Thema Sozialverhalten: Marie hat eine Laugenstange zum Essen bekommen, ich esse mein Brötchen. Eine Weile sitzt sie auf meinem Schoß und wir stillen unseren Hunger. Plötzlich dreht sie sich zu mir um und hält mir ihre Stange hin. Ich denke in dem Moment, dass sie entweder nicht mehr mag oder - in Anbetracht ihres neuen sozialen Verhaltens - mich mal abbeißen lassen möchte. Schnell klärt sich: Marie will tauschen, hält mir also die Stange hin und grapscht dafür schnell nach meinem Brötchen! Auch diese Episode zeigt, dass sie beginnt zu verstehen, dass man nicht einfach anderen etwas wegnehmen kann, sondern denen dafür auch etwas anbieten sollte, damit der Handel friedlich abläuft.

Donnerstag, 21. September 2006

Sozialer Raum Spielplatz

Marie - 1,8 Jahre
Wieder einen sehr schönen Nachmittag mit Marie auf dem Spielplatz gehabt. Es fing schon damit gut an, dass Marie mir im Hausflur bereits - als ich noch mindestens ein Stockwerk entfernt war - meinen Namen zugerufen hat, schon wieder ein bisschen verständlicher als letzte Woche. In der Tür bei ihnen habe ich mich zu ihr runtergehockt (macht man ja meist instinktiv) und sofort kam sie auf mich zu, hat mir ihre Ärmchen um den Hals gelegt und sich richtig angeschmiegt, total süß icon_knuddel! Dann sind wir gleich losgegangen. Ihre Mama hat noch gemeint, wie schön sie es findet, dass Marie nicht nur problemlos, sondern auch noch hocherfreut mit mir mitgeht. Marie mache sonst bei jedem anderen Theater, sogar bei ihren Großeltern, die sie auch regelmäßig sieht; aber weder Maries Mama noch ich können feststellen, was ich wohl anders mache als andere und warum Marie mich vorzieht. Ich freue mich jedenfalls über so viel Vertrauen!
Ebendieses wurde auch auf dem Spielplatz wieder deutlich. Kaum angekommen, stürzte das bis dahin einzige anwesende Mädchen (ca. 2,5 J.) auf uns zu und wollte "mitspielen". Marie war das gleich wieder zu viel und sie rettete sich auf meinen Arm. Schließlich haben die beiden aber doch etwas zusammen gespielt, wobei das andere Mädchen - dessen Opa unbeteiligt auf einer entfernteren Bank saß und es nie für nötig hielt einzugreifen - ziemlich eifersüchtig ihre Besitztümer hortete, gleichzeitig aber gerne unsere benutzte icon_wink Auch sonst hatte sie einen ziemlich rauhen Ton an sich und befahl Marie, was sie zu tun und zu lassen habe. Später saßen die beiden zusammen auf so einer Viererwippe und das Mädchen gab enormen Schwung. Marie hat das zwar gefallen und sie hat laut gequietscht, aber dennoch nervte das Mädchen, indem sie dauernd sagte: "Ich mach das!", wobei sie Marie mit dem Kopf immer näher kam und in einem ganz schön bedrohlichen Tonfall für ihr junges Alter tönte. Mich hat das Gehabe genervt, und so habe ich erstmal lauthals lachen müssen, als Marie irgendwann in einer Wipppause zu dem Mädchen "Rutsche!" sagte und dorthin zeigte - und das Mädchen prompt drauf reinfiel und glaubte, Marie würde nun mit ihr rutschen gehen wollen. Und weg war sie! Ganz offenbar wollte Marie auch lieber alleine weiterwippen icon_megagrin (Nagut, das andere Mädchen hat ihren Irrtum schnell bemerkt und kam leider wieder, aber immerhin hat Marie eine ganz schöne geistige Leistung vollbracht, indem sie sich überlegen musste, was das Mädchen tun würde, wenn sie so täte, als wolle sie mit ihr rutschen. Möglich ist aber auch, dass Marie das alles nicht geplant hatte, sondern einfach selbst nur nicht schnell genug von der Wippe kam, als sie zur Rutsche wollte, und dann, als das Mädchen weg war, erstaunt feststellte, dass es gut so war icon_yes

Neben Maries süßer Anhänglichkeit ist momentan besonders ihre rasante Sprachentwicklung hervorstechend. Insbesondere Namen, die ja auf dem Spieplatz dauernd zu hören sind, spricht sie gerne nach: "Leo-ie, Jona [than], Marie [ein anderes Mädchen, das wirklich so heißt], Mia..." und auch ihren eigenen Namen kann sie sagen, wenn auch noch nicht auf "wie-heißt-du-Befehl". Und meinen icon_cuinlove In der Not - sie will in die Babyschaukel gesetzt werden - brüllt sie mich allerdings noch immer mit "Mama!" herbei. Die erste Zwei-Wort-Äußerung, die ich von ihr gehört habe, war: "Da gehen!". Und ansonsten plappert sie eben alles nach, was sie so hört, verwendet aber auch viele Wörter ihrem Sinn entsprechend.

Donnerstag, 14. September 2006

Marie der Wort-Schatz

Marie - 1,8 Jahre
Ist das nicht ein Wetterchen??? Ich war einfach nur froh, einen so schönen Spätsommertag (Spätspätsommertag) aus gutem Grund im Freien verbringen zu können - mit Mariechen auf ihrem Spielplatz, wo sie schon bekannt ist wie ein bunter Hund :) Zwei Mütter haben mich unabhängig voneinander angesprochen, ob das nicht die Marie sei. Die eine kannte sie aus der Krabbelgruppe, die andere hatte Marie offenbar mit einer Frau schon einmal auf dem Spielplatz getroffen - ihre Mama war's aber nicht, wie die mir im Nachhinein erzählte. Sie konnte sich auch keinen Reim drauf machen. Naja, vielleicht hatte die Frau ja mich schonmal mit Marie gesehen und hat nun nur Marie wiedererkannt.
Das Erzählenswerteste an diesem Nachmittag betrifft besonders Maries boomende Sprachfähigkeiten. Dass wir auf dem Spielplatz gebuddelt, geschaukelt, geklettert und gelacht haben, versteht sich ja sowieso von selbst, aber in den zwei Wochen, die ich Marie nicht gesehen habe, hat sie sprachlich schon wieder eine solche Entwicklung durchgemacht, dass es total spannend zu beobachten ist. Sie quasselt mir jetzt alles nach, egal, um was es geht und ob es ein für sie sinnvoll zu gebrauchendes Wort ist. Das beste ist, dass sie endlich "Ja" sagt, nicht mehr nur "Nein" :) Endlich kann man sich sicher sein, dass man eine fehlende Verneinung nicht möglicherweise nur fälschlicherweise als Zustimmung deutet, endlich bekommt man ein begeistertes "JAAA!" zu hören, wenn man fragt, ob man mit mir zum Spieplatz gehen möchte :) Zu schön! Und: sie kann meinen Namen sagen. Zwar ist der wahrscheinlich nur für diejenigen verständlich, die ihn ebenfalls kennen, aber ich finde das einfach klasse, wenn ich auf mich zeige und frage: "Wer ist das?" und dann ein "Ma-i" kommt [naja, ich könnte hier auch ebensogut meinen wirklichen Namen in Maries Sprache verlautschriften, und bliebe wohl trotzdem inkognito ;)]. Allerdings ruft sie mich noch immer "Mama", wenn sie mich für irgendetwas braucht. Sicher versteht sie aber bald, dass "Mama" eigentlich kein Hilferuf ist, obwohl das Wort oft genau diese Funktion erfüllt ;)
Auch sehr niedlich ist zu hören, wie Marie an sie gerichtete lobende Worte (wie lautet die Mehrzahl von "Lob"?) ganz selbstbewusst wiederholt: "Das machst du ja super!" - "Duuper!"; "Prima kannst du klettern!" - "Bima!"; "Toll gemacht!" - "Tollll!" :)
Eine schöne Bestätigung für mich und meinen Umgang mit den Kleinen war auch wieder Maries selbstverständliches Zutrauen und ihre Zuneigung zu mir. Wenn ihr auf dem Spielplatz irgendetwas nicht ganz geheuer ist, wenn die anderen Kinder sie ärgern (ihr z.B. eine ihrer Schaufeln wegnehmen, die sie selbst gerade gar nicht benutzt ;)), oder einfach alles zu viel und sie müde wird, kommt sie sofort zu mir gelaufen, wirft sich in meine Arme und kuschelt sich an meinen Hals wenn ich sie hochnehme. Auch jammert sie seit einiger Zeit, wenn ich abends nach Hause gehe. Immer wieder schön zu erleben, wie die Kinder einen annehmen und auf ihre Weise zeigen, dass sie das Spiel und die Aufmerksamkeit, die ich ihnen widme, genießen können.
Zum Thema "andere Kinder" fällt mir noch ein, dass ich seit Monaten beobachten kann, dass Marie bei relativ nahem Kontakt - also wenn ein Kind in ihrer Nähe steht und sie ansieht - immer ihre Augen zukneift und nur noch durch einen ganz winzigen Spalt herausschaut und dabei vor sich hin grinst. Als ob sie denken würde, dass sie selbst vielleicht auch erstmal lieber vorsichtshalber nur ein bisschen da sein möchte, und wie aus einem Mauseloch die Lage sondieren will ohne gesehen zu werden. Eigentlich schätze ich sie aber nicht als schüchternes Kind ein, eher ist sie ein bisschen kokett, wenn man das in diesem Zusammenhang so sagen kann ;) Mal sehen, wielange das noch so geht.

Donnerstag, 31. August 2006

Im Regenloch

Marie - 1,7 Jahre
Kaum zu glauben, aber Marie und ich haben heute ein den ganzen Nachmittag umspannendes Regenloch erwischt und konnten somit die ganze Zeit auf dem Spielplatz verbringen! Viele andere Familien hatten dieselbe Idee, und so hatte Marie immer etwas zu beobachten. Manchmal ist sie sogar ganz nah an andere Kinder herangegangen als ob sie sagen wollte: "Hallo, hier bin ich, macht was mit mir!". Die von ihr ausgewählten Kinder waren aber alle einige Jahre älter als sie, so dass sie nichts mit ihr anfangen konnten. Ein paar freche Jungs haben sogar direkt ihre Schaufeln auf sie gerichtet und gedroht: "Soll ich dich abschießen? Ich schieß dich gleich mal ab!" *stöhn* In einer anderen Situation hat eines der beiden Mädchen neben Marie sie zwar freundlich angesprochen: "Das ist ein Mädchen. Stimmt's, du bist doch ein Mädchen?", aber Marie bekommt trotzdem immer einen Rappel, wenn sie dann doch jemand anspricht, dreht sich zu mir, jammert, streckt die Arme aus und will geholt werden. Ich lächele sie dann aufmunternd an, aber das nützt momentan wenig, also rennt sie schnell in meine Arme und klettert an mir hoch - einfach in die Arme nehmen reicht nicht, sie muss offenbar ganz auf den Arm in die sichere Höhe :) Obwohl Kontakt zu anderen Kindern natürlich wichtig ist, freue ich mich trotzdem, wenn Marie in Situationen, die sie verunsichern oder Angst machen, sich so eindeutig an mich wendet. Offenbar akzeptiert sie mich nicht nur als Spielkameradin für fröhliche Zeiten, sondern auch als sicheren Hafen in der Not.
Neben den größeren Kindern war auch ein ganz kleiner Junge mit seiner Mutter auf dem Spielplatz, vielleicht gerade 1 Jahr alt. Ich konnte ihn immer wieder beobachten, und es war interessant zu sehen, wie sehr Marie sich entwickelt hat, seit ich sie kenne. Denn als wir das erste Mal zusammen auf dem Spielplatz waren, war sie in etwa so alt wie der kleine Junge von heute, und es ist so erstaunlich, wie sehr sich die Aktionen und das Verhalten der beiden gleichen. Marie hatte damals genau an denselben Sachen Spaß wie heute der Junge, sah beim Laufen genau so aus und hatte noch dieselben Schwierigkeiten mit dem Kletterhäuschen und der Rutsche. Und jetzt? Jetzt ist sie ein richtiges Kind geworden, kann sicher laufen ohne alle 2 Meter umzufallen, kann die Rutsche gerade hinunterrutschen, ohne mit einem Bein stecken zu bleiben oder unten mit dem Kopf zuerst hinabzupurzeln, ja, sie klettert die Rutsche inzwischen sogar (mit etwas abstützender Hilfe) von unten wieder rauf. Sie läuft am Geländer eine sandige, steile Holzrampe hinab, ohne auf die Nase zu fallen, sie zieht sich auf Bänke, schaukelt in der "Nicht-Babyschaukel" mit Festhalten, steigt alleine auf Wippe und Schaukelpferd und kann sogar fast alleine in einem dieser roten Kletternetze hochklettern. All das hat sie sich im letzten halben Jahr nach und nach erobert - und wenn man nicht ab und zu jüngere Kinder sehen würde, hätte man wohl schon vergessen, wie alles anfing.
dreiradAußerdem fährt Marie jetzt Dreirad - wir brauchen also keinen Kinderwagen mehr. Nunja, zumindest sitzt sie drauf und kommt auch mit den Füßen an die Pedale, kann aber nicht treten, bzw. hat wohl noch nicht verstanden, dass das das Dreirad in Fahrt bringen würde. Also schiebe ich an der Stange hinten. Lenken kann sie theoretisch, d.h., sie weiß, wie und wohin sie den Lenker drehen muss, damit das Dreirad in eine bestimmte Richtung fährt. Wenn da nicht die Umwelt wäre, die viel zu spannend ist, als dass man immer geradeaus schauen und sich auf die Position des Lenkers konzentrieren könnte :D

Samstag, 19. August 2006

Endlich!

Marie - 1,7 Jahre
Hallo, da bin ich wieder! icon_blog Gestern habe ich endlich wieder ein Kind zu Gesicht bekommen :) und den Nachmittag mit Marie verbracht. Sie war goldig wie immer, hat sich schon wieder weiterentwickelt und hat gleich vom Arm ihrer Mutter aus die Arme nach mir ausgestreckt, weil sie von mir die Treppe runtergetragen werden wollte. Hat sich also auch gefreut, dass ich wieder Zeit für meine Teilzeit-Minis habe icon_wink.
Bei leichtem Nieselregen waren wir trotzdem auf zwei Spielplätzen. Wir sind ja nicht aus Zucker, und es war total warm, später auch wieder trocken. Auf dem ersten Spielplatz, wo wir vorher noch nie zusammen waren, fand Marie es aber wohl etwas unheimlich. Dort gibt es ein dreiteiliges Holzhäuschen, auf das man über 5 Stufen klettern kann. Das hat Marie dann auch gemacht, aber oben - ich habe mich gleich mal unter eines der schützdenden Dächer verkrochen c - blieb sie wie angewurzelt auf dem Plankenboden stehen, und wirkte, als könnte sie ihre Füße nicht mehr vom Boden abheben. Ganz hilfesuchend hat sie zu mir geschaut und die Hand nach mir ausgestreckt. Ich habe sie dann in den Arm genommen, und sie deutete ganz entsetzt auf die Holzplanken vor uns. Beim besten Willen konnte ich dort aber nichts Erschreckendes entdecken, nichtmal ein Krabbeltier. Nur die Regentropfen hinterließen Flecken - aber kann es das gewesen sein? Oder vielleicht die Lücken zwischen den Planken, durch die man den Grasboden sehen konnte? Höhenangst??? Ich weiß es nicht, und Marie konnte es mir auch nicht sagen icon_confused Jedenfalls blieb sie auf den Häuschen höchst anlehnungsbedürftig, wollte dauernd knuddeln oder auf den Arm. Runter wollte sie aber auch nicht. Jetzt kann sie nämlich richtig deutlich "nein" sagen. Bis zum letzten Mal bei ihr hatte sie ja bereits gelernt, den Kopf zu schütteln (und dabei noch ein paar andere Körperteile, je nachdem, wie entschieden ihr "nein" rüberkommen sollte), aber jetzt sagt sie auch laut, was sie meint. Mit "ja" klappt das aber noch nicht, auch ein Nicken ist noch nicht drin. Stattdessen macht sie einfach das, was eine Bejahung der jeweiligen Frage bewirken würde: "Marie, wollen wir rausgehen?" - Marie holt ihre Schuhe. "Willst du schaukeln?" Marie rennt lachend zur Schaukel, usw.. A propos schaukeln, das ist sowieso ihr größter Spaß. Sie will schon bis zum Anschlag angeschubst werden - sagt dann immer "mehrmehr" - und lacht und kreischt dabei ganz wunderbar. Überhaupt plappert sie viel mehr als noch vor kurzem. Endlich spricht sie auch neue Wörter direkt nach. Zwar bin ich nicht sicher, ob sie dann auch schon weiß, was damit gemeint war, aber immerhin erweitert sie ihren Wortschatz jetzt schnell. Spätestens bis zum 2. Geburtstag sollen Kinder ja 50 Wörter sprechen können. Wer das dann noch nicht kann, gilt unter Umständen als "late talker" und ist gefährdet, weitere Sprachentwicklungsverzögerungen zu entwickeln. Wie es aussieht, besteht die Gefahr bei Marie nicht mehr icon_- Auch Fragen kann sie schon ganz gut beantworten, wie etwa: "Wo gehen wir jetzt hin?" - "Hau!" (nach Hause). "Wer kommt dann auch gleich?" - "Mama!". "Wo hat die Maus ihre Nase?" - *draufdrück*. "Was ist das da [meine Nase]?" - "Na!".

So, das war gestern also schonmal ein sehr schöner Wiedereinstieg. Aber Céline vermisse ich immernoch icon_wuah

Endlich!

Marie - 1,7 Jahre
Hallo, da bin ich wieder! ;) Gestern habe ich endlich wieder ein Kind zu Gesicht bekommen :) und den Nachmittag mit Marie verbracht. Sie war goldig wie immer, hat sich schon wieder weiterentwickelt und hat gleich vom Arm ihrer Mutter aus die Arme nach mir ausgestreckt, weil sie von mir die Treppe runtergetragen werden wollte. Hat sich also auch gefreut, dass ich wieder Zeit für meine Teilzeit-Minis habe ;)
Bei leichtem Nieselregen waren wir trotzdem auf zwei Spielplätzen. Wir sind ja nicht aus Zucker, und es war total warm, später auch wieder trocken. Auf dem ersten Spielplatz, wo wir vorher noch nie zusammen waren, fand Marie es aber wohl etwas unheimlich. Dort gibt es ein dreiteiliges Holzhäuschen, auf das man über 5 Stufen klettern kann. Das hat Marie dann auch gemacht, aber oben - ich habe mich gleich mal unter eines der schützdenden Dächer verkrochen ;) - blieb sie wie angewurzelt auf dem Plankenboden stehen, und wirkte, als könnte sie ihre Füße nicht mehr vom Boden abheben. Ganz hilfesuchend hat sie zu mir geschaut und die Hand nach mir ausgestreckt. Ich habe sie dann in den Arm genommen, und sie deutete ganz entsetzt auf die Holzplanken vor uns. Beim besten Willen konnte ich dort aber nichts Erschreckendes entdecken, nichtmal ein Krabbeltier. Nur die Regentropfen hinterließen Flecken - aber kann es das gewesen sein? Oder vielleicht die Lücken zwischen den Planken, durch die man den Grasboden sehen konnte? Höhenangst??? Ich weiß es nicht, und Marie konnte es mir auch nicht sagen ;) Jedenfalls blieb sie auf den Häuschen höchst anlehnungsbedürftig, wollte dauernd knuddeln oder auf den Arm. Runter wollte sie aber auch nicht. Jetzt kann sie nämlich richtig deutlich "nein" sagen. Bis zum letzten Mal bei ihr hatte sie ja bereits gelernt, den Kopf zu schütteln (und dabei noch ein paar andere Körperteile, je nachdem, wie entschieden ihr "nein" rüberkommen sollte), aber jetzt sagt sie auch laut, was sie meint. Mit "ja" klappt das aber noch nicht, auch ein Nicken ist noch nicht drin. Stattdessen macht sie einfach das, was eine Bejahung der jeweiligen Frage bewirken würde: "Marie, wollen wir rausgehen?" - Marie holt ihre Schuhe. "Willst du schaukeln?" Marie rennt lachend zur Schaukel, usw.. A propos schaukeln, das ist sowieso ihr größter Spaß. Sie will schon bis zum Anschlag angeschubst werden - sagt dann immer "mehrmehr" - und lacht und kreischt dabei ganz wunderbar. Überhaupt plappert sie viel mehr als noch vor kurzem. Endlich spricht sie auch neue Wörter direkt nach. Zwar bin ich nicht sicher, ob sie dann auch schon weiß, was damit gemeint war, aber immerhin erweitert sie ihren Wortschatz jetzt schnell. Spätestens bis zum 2. Geburtstag sollen Kinder ja 50 Wörter sprechen können. Wer das dann noch nicht kann, gilt unter Umständen als "late talker" und ist gefährdet, weitere Sprachentwicklungsverzögerungen zu entwickeln. Wie es aussieht, besteht die Gefahr bei Marie nicht mehr :) Auch Fragen kann sie schon ganz gut beantworten, wie etwa: "Wo gehen wir jetzt hin?" - "Hau!" (nach Hause). "Wer kommt dann auch gleich?" - "Mama!". "Wo hat die Maus ihre Nase?" - *draufdrück*. "Was ist das da [meine Nase]?" - "Na!".

So, das war gestern also schonmal ein sehr schöner Wiedereinstieg. Aber Céline vermisse ich immernoch ;(

Freitag, 28. Juli 2006

Maries Nachmittag - ein Kommentar

Marie - 1,6 Jahre
"Aua - da - aua - brrrrrr - autooo - aua - äääÄÄÄHHH - da - brrrrr - da pipa - hophophop - hahaha - aua - da - bwuffbwuff - brbrbrbr - aua - tatütata - heiiiß - nei - uuuuuuuaaaaaahahaha - ein - hau - tatütata - bimbam - bimbam - bimbam - lalala...."

[Interpretation: Heute war einfach alles "aua", und das war auch gleich das erste Wort, das ich von Marie gehört habe. Aber nicht etwa, dass sie sich so oft wehgetan hätte. Nein, wann immer ein Ding entzwei geht oder auseinandergenommen wird, ist das "aua". Na klar, das tut den Sachen ja auch weh ;) Daher also das wiederholte "aua" in Maries Tageszusammenfassung :)
Zunächst haben wir Autos aus Steckbausteinen gebaut. Die machen "brrrr" und gehen manchmal wieder kaputt. Und wenn man die dann nicht selbst wieder zusammengesteckt kriegt, wird man ärgerlich, schmeißt alles um sich und schreit. Als Lösung fällt einem dann gerade noch ein, dass die Malin das sicher wieder heile machen kann: "da!". Dann kann man weiterspielen, bis Malin doch trotz Hitze noch vorschlägt, auf den Spielplatz zu gehen. Auch wenn man nicht "Ja!" schreien kann, kann man anderweitig sehr überzeugend die eigene Zustimmung zum Ausdruck bringen, indem man z.B. sofort aufsteht, die Arme hochschmeißt und von einem Bein aufs andere hüpft. Dann wird man angezogen und los geht's! Auf dem Weg ist eigentlich alles "da!" und man weiß ja auch schon, wo der Weg hinführt, zum "Pipa"! Beim Reiten auf dem Wackelpferdchen singt man "hophophop", beim Schaukeln gibt's richtig was zu lachen und zu kreischen. Hunde sind auch wieder viele zu hören. Im Sand spielt man mit dem kleinen Lastwagen, der aua macht, wenn er vom Sandkastenrand kippt. Oh, hör mal, eine Feuerwehr macht "tatüta"! Die Rutsche ist zu heiß zur Benutzung, aber trinken will man auch gerade nicht, "nei!". Lieber ein bisschen auf dem Spielplatz herumspazieren, ziemlich weit weg von Malin. Dann aber schnell umkehren und kreischend auf Malin zulaufen! Oh nein, schon will sie einpacken! Nagut, man hilft ja gerne. Achso, es geht nach "Hau"se. Ist ja auch schon gleich 18 Uhr, die Kirchenglocken läuten ja schon: bimbambimbam. Das ist doch eine schöne Begleitung zum Singen! "laaalalaaalaaa..."]

Samstag, 22. Juli 2006

Hitzewelle

Marie - 1,6 Jahre
Heute war meine persönliche Temperaturschmerzgrenze erreicht. Das Wetter hat es geschafft, mich mit Marie in der Wohnung gefangen zu halten. Ich habe dann drinnen zwar tatsächlich weniger geschwitzt, aber Marie war trotzdem permanent feucht am ganzen Körper, die Ärmste :( So richtige Lust zum Spielen hatte sie dann auch nicht. Den meisten Spaß brachte ihr definitiv das Bilderbuch "Hoppel, der haseHase". Man kann da einen Finger von hinten in Hoppels Plüschköpfchen stecken, und Marie hat darauf wirklich reagiert, als ob sie einen lebenden Hasen vor sich hätte ;) Ich habe das Viech sprechen lassen, und sie hat sich auf ihre Art mit ihm unterhalten, ihn geküsst, an den Ohren gezogen und sich über ihn kaputt gelacht - sooo süß :). Wenn ich ihn dann nach hinten durch das Loch gezogen habe, so dass sie ihn von vorne nicht mehr sehen konnte, hat sie schlagartig aufgehört zu lachen, schaute total erstaunt aus der Wäsche und suchte ihn schließlich hinter dem Buch. Wenn ich Hoppel dann wieder vorne aus dem Loch poppen ließ, quietschte Marie vor Entzückung - und Erleichterung ;)

Auch viel Spaß hatte Marie mit ihrem roten Gummihüpfpferd (keine Ahnung, wie diese Teile wirklich heißen?). Als ihre Eltern bereits zu Hause waren, haben sie Maries lautes Lachen aus dem Kinderzimmer gehört und wollten mal sehen, was es bei uns so Lustiges gibt. Marie saß auf dem Teil, hüpfte auf und ab (so gut es mit ihren noch etwas zu kurzen Beinen eben ging) und lachte und lachte! Da meinten ihre Eltern, bisher fand sie das Pferdchen eher uninteressant :) Nunja, ich gebe zu, ich habe etwas nachgeholfen, indem ich mich erstmal draufgesetzt habe und selbst ein bisschen rumgehüpft bin, natürlich mit betonter Begeisterung. Danach wollte Marie das sofort selbst ausprobieren und war Feuer und Flamme. Lernen am Modell nennt man das wohl :)

A propos lernen, Marie lernt weiter fleißig sprechen. Momentan befindet sie sich in einer Übergeneralisierungsphase. Zum Beispiel ist für sie alles, was Räder hat, im Moment ein Autooo: das Dreirad im Bilderbuch ebenso wie ihre Duplo-Lok. Aber der Sinn von sprachlicher Kommunikation hat sich ihr bsiher wohl noch nicht so richtig erschlossen. Sie antwortet nämlich eher selten auf Fragen, obwohl sie die Antwortwörter kennt. Etwa, wenn ich sie frage, wer gerade nach Hause gekommen ist, nachdem sie im Flur ihren Papa begrüßt hat. Dann grinst sie nur, dabei kann sie durchaus "Papa" sagen. Oder beim Bilderbuch angucken, wenn ich frage, wie der Hund macht. Manchmal kriegt man eine Antwort, manchmal keine ;) Mal sehen, wann Marie zur Quasselstrippe wird!

Freitag, 14. Juli 2006

Summer in the City

Marie - 1,6 Jahre
Langsam überfordert mich die tropische Hitze hier! Mit Marie heute bin ich auch nur wieder so durch die Gegend getropft. Ich nehme schon immer ein Handtuch und Wechselklamotten mit, wenn ich mit den Kindern unterwegs bin. Allein könnte man ja wenigstens still irgendwo im Schatten sitzenbleiben, aber die Kleinen, obwohl sie auch total schwitzen, scheuchen einen ja doch durch die Gegend ;)
Auf dem Spielplatz waren wir jedenfalls die einzigen, sind aber auch bald wieder gegangen, weil sowieso fast alle Geräte zu heiß waren. Zu Hause auf dem Balkon konnte Marie sich dann wieder schön abkühlen in ihrer Badewanne. Vor Wasseer hat sie ja gar keine Angst. Stürzt sich beinahe kopfüber in die Wanne und kippt sich mit Vorliebe mit der Gießkanne Wasser über den Kopf!

Auch Maries Entwicklung stürmt momentan voran. Gerade letzte Woche hatte ich doch noch geschrieben, dass sie noch keine Möglichkeit gefunden hatte, Zustimmung oder Ablehnung auf Anfrage ("Möchtest du...?") zu äußern. Nun kann sie den Kopf schütteln, wenn sie irgendetwas nicht möchte - sehr energisch und mit abwinkender Handbewegung dazu ;) Nur "ja" gibt's noch nicht - "nein" ist ja auch viel wichtiger für ein so kleines Persönchen ;)
Außerdem fängt sie jetzt verstärkt an, Wörter direkt zu wiederholen, die man selbst gerade benutzt hat - die Sprachentwicklung kommt in Gang! Auch habe ich sie zum ersten Mal "Autooo" sagen hören, während sie auf eines zeigte.
Verstehen kann sie auch schon ganz gut; z.B. kann man sie nach Körperteilen fragen, wobei sie sogar die Schlappohren an ihrer Plüschmaus als Ohren anerkennt und ganz offenbar auch weiß, wie ich heiße, denn sie drückt bei der Frage "Wo ist Malins Nase?" auf mein entsprechendes Körperteil ;)
Auch ganz wichtig für die Sprachentwicklung: das Hören. Heute habe ich bemerkt, wie gut Marie hören kann, denn als wir oben in der Wohnung waren (im 4.Stock, weit weg von der Straße), war von ziemlich fern ein Martinshorn zu hören. Hätte sie mich nicht darauf aufmerksam gemacht, hätte ich es vielleicht gar nicht gehört. Da muss ihr Gehör schon recht fein sein, denn meins ist eigtnlich ganz normal ausgeprägt ;)

Donnerstag, 6. Juli 2006

35,9°C

Marie - 1,6 Jahre
...waren heute nachmittag in dieser Stadt. Trotzdem war ich mit Marie auf dem Spielplatz. Wenigstens war dort am wichtigsten Ort für Marie - der Schaukel - Schatten, und zwischendurch zogen sogar Wolken durch. Viele andere Kinder waren aber nicht da, außer einem etwa gleichaltrigen Mädchen und zwei Mitgliedern der uns wohlbekannten Familie (*seufz*)
Das andere kleine Mädchen konnte schon eine ganze Menge sprechen im Vergleich zu Marie. Marie sagt außer "Mama" noch "heiß" (sehr nützlich momentan ;)) und etwas, das "zwei" heißen soll (hat sie heute gelernt, denn sie durfte immer nur zwei Sesamstangen auf einmal nehmen, und sie hat zwei Füße), aber wie "chei" klingt. Außerdem kann sie schon lange den Hund nachmachen - "bwuffbwuff" - bzw. bezeichnet ihn auch so, wenn wir einen treffen. Auch "gockgockgock", "kikki" (kikeriki) und "gaakgaak" (quackquack) haben gnädig Aufnahme in ihr Repertoire gefunden. Neu war mir heute zudem "Teddy" (mit einem extrem kurzen /e/). Leider kann sie noch nicht "ja" sagen oder mit dem Kopf nicken oder ihn verneinend schütteln, das wäre wirklich mal nützlich, um treffsicherer herausfinden zu können, was sie gerade (nicht) möchte. Naja, vielleicht war das andere kleine Mädchen auch nicht exakt genau so alt wie Marie. In dem Alter passiert ja entwicklungsmäßig so enorm viel in ganz kurzer Zeit. Ich habe so überlegt, welche unterschiedlichen Dimensionen sich auftun, je nachdem, ob man Kleinkinder oder z.B. Schulkinder miteinander vergleicht: Marie und Céline etwa sind im gleichen Jahr geboren und ca. 8 Monate auseinander. Momentan sind das Welten - später gehen sie vielleicht in dieselbe Klasse! Jetzt hat Marie scheinbar einen Riesenvorsprung in ihrer Entwicklung, sie kann laufen, klettern, fängt an zu sprechen, versteht unheimlich viel Sprache, kann fast alles essen und hat eine gewisse emotionale Stabilität erreicht. Céline dagegen kann gerade mal sitzen, ist noch recht hilflos, kann weder sprechen noch besonders viel verstehen außer ihrem Namen, braucht noch Brei und Milch und ist emotional noch viel abhängiger von externer Regulation. Und trotzdem: in einigen Jahren, vielleicht schon mit 3 oder 4, wird dieser Unterschied keine Rolle mehr spielen und auf eine unmerkliche Größe geschrumpft sein. Da kann man mal dran sehen, wie unheimlich viel die Kleinen in so kurzer Zeit lernen! Irgendwer (war es Goethe? Ich muss nochmal recherchieren...) hat mal in etwa gesagt: wenn sich die Menschen so grandios weiterentwickeln würden, wie es sich im Kindesalter ankündigt, dann wären wir alle Genies!

Malin

Hallo liebe Leser, hier blogge ich als "Malin" (ebenso wie die Namen der Kinder ist dies aus Datenschutzgründen ein Pseudonym) über meine Erlebnisse und Gedanken im Zusammenhang mit meiner Teilzeitbeschäftigung als stundenweise Betreuerin ("Babysitter") von den lieben Teilzeit-Minis. Ich habe einen Hochschulabschluss in einem kindheitsrelevanten Fach, bin relativ jung ;) und wohne in einer deutschen Stadt.

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Das ist ja mal ne Nachricht....
Herzlichen Glückwunsch und ganz viel Spaß mit dem Vollzeitmini...gibts...
Spillie-Mama (Gast) - Di, 14. Okt, 21:37
herzlichen glückwunsch!!!
mönsch, da kuckt man das erste mal seit wochen wieder...
mandy (Gast) - Di, 14. Okt, 21:22
The End
Telefonat mit Emmas und Pauls Mama. Die Mama: "...Damit...
Babysitter-Malin - Sa, 11. Okt, 11:49
Das wäre ja noch schöner...
...wenn die Überstunden auch noch unbezahlt wären!...
Malin (Gast) - Di, 19. Aug, 23:05
zahlen
die die Mehrarbeit dann wenigstens????
sandra (Gast) - Di, 19. Aug, 22:10

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